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Dienstag 18.04.17 16:00 Uhr|Autor: RP / Maximilian Lonn und Christoph Zabkar213
F: Stefan Brauer

Die neue Offensivgeneration

Mit hoher Geschwindigkeit und Torgefahr sorgen die größten Talente des Turniers für Aufsehen.
Hohes Tempo und viel Zug zum Tor: Die neue Spielergeneration wusste beim Osterturnier zu überzeugen. Wir stellen drei Talente vor, die auf ihren Positionen zu den auffälligsten Akteuren gehörten.

Godfried Frimpong Seinen großen Auftritt hatte der 17-jährige Niederländer von Benfica Lissabon im Gruppenspiel gegen den BV 04 (7:0). Aufgestellt auf der linken Abwehrseite, liefen im Grunde alle Angriffe über den sprintstarken Spieler mit der Rückennummer fünf. Das Muster sah dabei immer gleich aus: Pass auf Außen, Antritt Frimpong, Flanke in den Strafraum, Tor. Insgesamt vier Treffer bereitete der U18-Nationalspieler der Oranje auf diese Weise vor und avancierte so zum besten Vorlagengeber des Turniers.

Omobolaji Adekanye Liverpools Cheftrainer Jürgen Klopp hat seit seinem Amtseintritt im Oktober 2015 den Vollgasfußball an die Anfield Road gebracht. Dass der offensive Stil auch von der Jugend übernommen wird, war beim U19-Cup bestens zu sehen. Dabei wurde die "kloppsche Philosophie" insbesondere von "Bobby" Adekanye verkörpert, der als linker Flügelspieler die Seitenlinie rauf und runter jagte. "Meine Aufgabe ist es, den Verteidiger im Eins-gegen-Eins zu schlagen und dann eine Vorlage zu geben oder den Abschluss zu suchen. Das ist die Liverpool-Art", erklärt der 18-Jährige, der 2015 vom FC Barcelona zu den "Reds" wechselte. Das Schlüsselwort für diese Spielweise lautet Energie: "Klopp liebt den Angriffsfußball, er will aber auch, dass man die gegnerischen Außen verfolgt. Notfalls bis außerhalb des Platzes." Mit seiner Physis und hohen Geschwindigkeit scheint Adekanye der ideale Spieler für eine solche taktische Ausrichtung zu sein. Kein Wunder, dass der beste Mittelfeldspieler des Turniers bereits beim deutschen Meistercoach im Profikader mittrainieren durfte.

Nicolas Meister Sein Trainer Marco Rose nennt ihn auf dem Platz "ein Schlitzohr". Tatsächlich stach der Stürmer von RB Salzburg mit seiner Spielintelligenz sowie seiner Abschlussstärke besonders heraus. Vier Tore erzielte der Österreicher auf dem Weg ins Finale. Vor allem sein Führungstreffer im Gruppenspiel gegen Mainz 05 (4:2) verdiente das Prädikat besonders wertvoll. Einen weiten Pass seines Mitspielers Nemanja Zikic nutzte der Teenager, um nacheinander erst Mainz' Abwehrchef Dino Kurbegovic und anschließend noch Keeper Finn Dahmen zu überlupfen. "Das ist sein Job", kommentierte Rose das Tor nüchtern, fügte jedoch vielsagend hinzu: "Nicci ist unserer Mannschaft ein Führungsspieler." Nicht schlecht für einen 17-Jährigen.

 
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