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Donnerstag 07.09.17 20:40 Uhr |Autor: volksfreund.de 93

Bringt DFB Licht ins Dunkel?

Nachspielzeit Die Amateurfußballkolumne
Die Karteileichen unter den Schiedsrichtern im Fußballkreis Westerwald/Sieg und die unterschiedliche Vorgehensweise im Fußballverband Rheinland waren bereits vor zwei Wochen hier das Thema. Entgegen der Darstellung der Verbandsspitze, wonach es nahezu keine Kritik von den Vereinen gegeben hat, lassen Clubverantwortliche die lasche Herangehensweise an den Fall nicht auf sich sitzen - und haben nun sogar den Deutschen Fußball-Bund eingeschaltet.

Über die "Missstände im Schiedsrichterwesen" hat Oliver Lauer, Vorsitzender des FSV Osburg, in einem Brief, der dem TV vorliegt, den DFB informiert. Hier heißt es unter anderem "(…) In anderen Kreisen des Verbandes erfolgt eine konsequente Einhaltung der Satzung und dadurch bedingt jährliche Strafen wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls in Höhe von über 20 000 Euro im Jahr. In anderen Kreisen wiederum gab es aber kaum Strafen und Sanktionen (…)". In dem Schreiben, das der DFB bislang noch nicht beantwortet hat, bittet er, den Fall gerade aufgrund des offenbar entstandenen finanziellen Verlustes, "nochmals zu bearbeiten ". Auf Trier-Saarburger Kreisvorstandsseite wird aktuell zumindest geprüft, rechtlich gegen das lediglich als Pflichtwidrigkeit eingestufte Verhalten von Westerwald/Sieg-Obmann Detlef Schütz vorzugehen. Die zahlreichen pflichtbewussten Vereine im Fußballverband hätten eine gründliche und ehrliche Aufarbeitung mehr als verdient.
 
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