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Sonntag 10.09.17 12:46 Uhr|Autor: Schwäbische Zeitung / Von Gerhard Kirchenmaier156
Der Fußball-Landesligist SV Mietingen hat in Abwesenheit von einem guten halben Dutzend Stammspielern sein Heimspiel gegen den TSV Berg mit 0:3 (0:2) verloren. Foto: colourbox.com

Berg für Mietingen eine Nummer zu groß

Fußball, Landesliga: Der SVM unterliegt dem Meisteraspiranten mit 0:3

Mietingen / sz - Der Fußball-Landesligist SV Mietingen hat in Abwesenheit von einem guten halben Dutzend Stammspielern sein Heimspiel gegen den TSV Berg mit 0:3 (0:2) verloren. Der Topfavorit auf den Titel war spieltechnisch wie erwartet die bessere Mannschaft und siegte verdient.



Die Spielidee beider Teams war schnell erkennbar. Die Gastgeber, bei denen wieder Manuel Amann zwischen den Pfosten stand, agierten mit einem verstärkten Mittelfeld, aus dem bei eigenen Angriffen die einzige nominelle Ben Rodloff Unterstützung finden sollte. Genau diese Situation hätte sich Rodloff gewünscht, als er sich auf dem rechten Flügel durchtanken konnte, aber keinen Abnehmer fand (8.). Berg setzte auf frühes Pressing und hohes Tempo, vom eigenen Strafraum konnte der SVM die ballsicheren Gäste aber zunächst fernhalten. Bis zur 19. Minute: Da unterlief die SVM-Abwehr einen langen Ball, Andreas Kalteis konnte auf Rückpass von Arne Kittel aus sechs Metern zum 0:1 einnetzen. Kurz später zimmerte Bergs ehemaliger Drittliga-Spieler Sabrin Sburlea einen 30-Meter-Freistoß an den linken Pfosten des Mietinger Kastens. Die Heimelf hatte bei einer Reihe von Eckbällen keine Abschlusschance, ein Schuss von Stefan Glutsch fast von der Eckfahne war sichere Beute von Bergs Keeper Constantinescu.

Sburlea trifft zum 0:2

Das wohl schon vorentscheidende 0:2 entsprang weniger Bergs Spielkunst, sondern einer Mietinger Unachtsamkeit nach einer Ecke, die Sabrin Sburlea (43.) mit einem abgefälschten Schuss zum 0:2 bestrafte. Direkt nach dem Seitenwechsel deuteten die Ravensburger Vorortler aber mehrfach an, warum sie in der Landesliga so hoch gehandelt werden. Jonas Schuler (47.) vergab freistehend vor dem SVM-Tor, nach einem Bilderbuchangriff über nur drei Stationen fand David Brielmayer nicht das Ziel. Kittel setzte einen Kopfball kurz vor seiner Auswechslung knapp neben den SVM-Kasten. Die Gäste nahmen danach das Tempo aus dem Spiel, Höhepunkte gab es erst wieder gegen Ende der Partie – zum Leidwesen des SVM. Benjamin Rodi handelte sich noch wegen Zuschauerbeleidigung die Rote Karte ein, einen letzten starken Berger Angriff über die rechte Seite schloss David Brielmayer gekonnt zum 0:3 ab (86.).

Mietingens Trainer Reiner Voltenauer war trotz der Niederlage nicht enttäuscht. "Dass wir gegen einen Titelfavorit nicht mit Mann und Maus stürmen, war wohl klar. Wir wollten die Räume eng machen, das haben wir ordentlich gemacht", sagte er. "Die zwei Gegentore vor der Pause waren ärgerlich, weil sie nicht unbedingt herausgespielt waren. Beim Platzverweis hat sich Benjamin Rodi unnötig provozieren lassen, im Spiel nach vorn mussten wir insgesamt zu weite Wege gehen." Einen kleinen Seitenhieb wollte sich Voltenauer nicht verkneifen: "Laupheim war stärker." Gäste-Coach Oliver Ofentausek resümierte nach Spielende: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die rustikal geführten Zweikämpfe der Mietinger waren manchmal schon sehr grenzwertig. Wir gehen mit zwei Verletzten aus diesem Spiel."

SV Mietingen – TSV Berg 0:3 (0:2). SVM: Amann - Stumm, Arnold (78. Gashi), Mast, Füller (61. C. Glaser) - Rolser (72. Steinle), Tietze (60. Ertle), Glutsch, Rodi - Mayer, Rodloff. SR: Josifidis (Onstmettingen). Tore: 0:1 Kalteis (19.), 0:2 Sburlea (43.), 0:3 Brielmayer (86.). Z.: 200. Bes. Vork.: Rote Karte für Benjamin Rodi (85./SVM).

 
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