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Dienstag 26.04.16 15:22 Uhr|Autor: Donau-Zeitung951
So wird Benjamin Waidele (am Ball) in nächster Zeit nicht mehr zu sehen sein. Der Glötter hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. F.: Karl Aumiller

Befürchtungen bestätigt

Obwohl die SSV Glött auf Titelkurs ist, ist die Freude nicht ungetrübt +++ Auch der SV Aislingen hat Personalsorgen
Für die Kicker der SSV Glött war es ein rundum gelungenes Wochenende: Selbst die SpVgg Wiesenbach mit 7:0 vom Platz gefegt. Dazu musste der bislang punktgleiche SC Altenmünster in Reisensburg mit 0:1 Federn lassen. Womit Glött nun in der Kreisliga West drei Punkte vorne liegt und obendrein den direkten Vergleich gegen den SCA für sich entschieden hat.

Für die Lilien war der Kantersieg ein im Vorfeld nie für möglich gehaltenes Ergebnis, reiste doch Wiesenbach als Tabellendritter und seit fünf Spielen ungeschlagen an. „Mir fehlen die Worte, wie die Mannschaft dieses Spiel wieder angegangen ist, eine unglaubliche mannschaftliche Geschlossenheit. Wir haben das von der ersten bis zur letzten Sekunde überragend durchgezogen“, blickt Coach Stefan Schneider auf den Kantersieg zurück.

Im Offensivspiel haben seine Kicker einen Lauf. Vorne weg Christian Schneider und Zugang Peter Matkey, denen derzeit fast alles gelingt. Im Defensivverbund agieren die Lilien ohnehin schon über die gesamte Spielzeit auf hohem Niveau, so gelang Wiesenbach kein einziger Torschuss. Doch auf seinen Defensivchef Christian Eisenbart muss Glött in nächster Zeit verzichten. „Natürlich ist das mit der Verletzung unseres Kapitäns bitter, dass trübt dieses sensationelle Ergebnis etwas“, so Schneider, der froh ist, einen großen Kader zu haben. Denn Flügelspieler Benjamin Waidele bekam unter der Woche die Diagnose Kreuzbandriss und fehlt den Lilien auf unbestimmte Zeit.

Aufgrund der angespannten Personalsituation tat sich Glötts Aschberg-Lokalrivale SV Aislingen auch im Heimspiel gegen den TSV Burgau schwer – wie das 0:6 unterstreiche. Auf etlichen Positionen musste umdisponiert werden, das Team wurde neu zusammengesetzt. Dennoch darf dies nicht als „Entschuldigung“ für die hohe Niederlage zählen. Die Kapellenbergler taten sich sichtlich schwer, Spielzüge zu kombinieren und zu Ende zu bringen. Daran gilt es zu arbeiten, wenn die Pechsträhne bald beendet werden soll.

 
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