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Freitag 29.09.17 06:30 Uhr|Autor: Wolfgang Wittig1.856
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Weiß um seinen Anteil an der Unruhe: Philipp Herrnberger Torsten von Reeken

Ausstieg von Vorstand vergrößert Unruhe beim VfB

Sportliche Krise, Derbypleite in Jeddeloh, Vorstandsrücktritt: Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg steckt mitten im Abstiegskampf und gibt ...

auch abseits des Rasens keine gute Figur ab. Während sich das Team von Trainer Stephan Ehlers auf das wichtige Spiel an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen Drochtersen/Assel vorbereitet, geht es im Umfeld rund.

Nicht nur die Fans diskutieren sich in den sozialen Medien die Finger wund, über Facebook wurde in dieser Woche auch bekannt, dass Marketing-Vorstand Karl Knab sein erst im Juni angetretenes Amt niedergelegt hat (die NWZ berichtete).

"Ich habe dem VfB-Vorstand meine Entscheidung bereits am Sonntag noch vor dem Spiel beim SSV Jeddeloh mitgeteilt", sagte Knab auf Anfrage. "Mit meinen Ideen war ich bei meinen Kollegen isoliert", erklärte der Kommunikationstrainer, der das Amt angetreten hatte, um sich bei der Suche und Betreuung von Sponsoren zu engagieren. Zudem wollte er den "VfB-Apparat" verschlanken.

Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Barysch sieht keine Notwendigkeit, Knab zu ersetzen, da es vor dessen Einstieg auch nur drei Gremiumsmitglieder gab. "Außerdem deckt unser Geschäftsführer große Teile im Bereich Anwerbung von Sponsoren ab", ergänzt der VfB-Präsident mit Verweis auf Philipp Herrnberger, der allerdings in den Diskussionen rund um den Verein keine Nebenrolle spielt.

Mit seinem Anteil an der Trikotposse beim Saisonauftakt in Lübeck (beim 0:2 musste das Team live im TV in Leibchen spielen) sowie einer verspäteten Zahlung an den Stadtsportbund im Sommer sorgte auch Herrnberger für Unruhe. "Ich versuche, den Verein dahingehend zu führen, dass er kaufmännisch und sportlich mittelfristig eine gute Rolle spielt", erklärt der Geschäftsführer: "Dazu gehört neben der Akquise neuer Sponsoren auch, die Diskussion um ein neues Stadion für die Stadt aufrecht zu halten, denn auch in sportlich nicht so erfolgreichen Zeiten muss man im Verein perspektivisch denken."

Herrnberger weiß um seinen Anteil an den Turbulenzen, zeigt sich aber kämpferisch. "Der VfB Oldenburg ist ein Verein der Region und ich möchte, dass er ganz schnell wieder das fußballerische Aushängeschild wird, das ihm zusteht dafür werde ich meine ganze Kraft einsetzen", verspricht der Geschäftsführer: "Dabei hinterfrage ich mich natürlich ständig, ob ich auch alles richtig mache."

 
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