
Ra/Ma-Abwehr bringt TuRa zur Verzweiflung
Das dickste Ausrufezeichen setzte die SG Rauenthal/Martinsthal. Gegen TuRa Niederhöchstadt, die zuvor alles gewinnen konnten und ihre Gegner teilweise mit regelrechten Klatschen nach Hause schickten, schaffte das Aufsteiger aus dem Rheingau einen 2:1-Sieg. Überhaupt war es erst der zweite Erfolg des Neulings, der sich dafür besonders bei der starken Defensive bedanken konnte. Entsprechend stellt Ra/Ma mit Keeper Milan Börner (erste Nominierung) und den Verteidigern Dorian Haas (2) und Julian Maurer (1) fast die komplette Defensive der Top-Elf.
Behar Perquku schafft den nächsten Hattrick
Ähnlich wichtig waren die drei Punkte für den SC Mesopotamien. Die Elf um Spielertrainer Markus Bozan setzte sich gegen die SG Hausen/Fussingen/Lahr knapp mit 1:0 durch und schaffte so die passende Antwort auf die katastrophale 0:9-Klatsche aus der Vorwoche. Torschütze Bilos Odisho (3) und Rafak Baladi (3) schafften so auch den Sprung in die Elf der Woche. Und auch Rot-Weiß Hadamar II weiß aktuell zu begeistern. Das 5:0 gegen Türk Hattersheim war bereits der dritte deutliche Sieg in Serie und der nächste große Schritt aus der Abstiegszone. Wie in der Vorwoche überzeugte Behar Perquku mit einem lupenreinen Hattrick, was ihm abermals eine Nominierung einbrachte. Auch Erstmannschaft-Leihgabe Robin Böcher (1) wusste zu überzeugen und komplettiert die Defensivreihe der Auswahl.
Adem Kaynak ist Niedernhausens Derbyheld
Bereits am Freitagabend sorgte TuS Hahn für Aufregung in der Liga. Nur wenige dürften den zuletzt wackeligen Taunussteinern bei Top-Favorit Zeilsheim etwas zugetraut haben, doch der TuS belehrte alle eines besseren und erkämpfte sich einen Punkt. Mit Kushtrim Zuka (1), Steffen Jude (2) und Torschütze Stefan Gröger (1) steht entsprechend ein ganzer Block aus Hahn in der Auswahl des 8. Spieltags. Komplettiert wird die Top-Elf durch Adem Kaynak (2) vom SV Niedernhausen. Der Mittelfeldspieler glänzte mit zwei Toren, die entscheidend für den wichtigen 2:1-Sieg im Derby gegen Bierstadt waren. Der SVN steht somit wieder auf Rang drei und somit hinter den beiden Spitzenteams. Und das diese auch mal patzen können, wissen wir spätestens seit letztem Wochenende.