
Neuried – Personell große Probleme hat die Futsal-Reserve des TSV Neuried. Mit lediglich fünf Mann wird der Bayernligist am Samstag zu Atlético Erlangen reisen (14 Uhr, Noetherstraße). „Es ist sehr bitter, dass wir ausgerechnet jetzt gegen Erlangen auf so viele Spieler auf einmal verzichten müssen“, hadert Trainer Kagan Erol. Mit Lars Marholt, Firus Ahmadi, Sebastian Glasz, Latif Alizadeh und Vasilica Suru fehlen Erol für das Spiel beim Tabellendrittletzten insgesamt fünf wichtige Spieler, die normal Stammpersonal sind. Doppelt schade sind die Ausfälle für Neuried, da der TSV im Hinspiel mit 7:11 ein achtbares Ergebnis erreichen konnte. „Mit vollem Kader wäre sicherlich einiges möglich gewesen für uns“, meint Erol.
Die Moral der Mannschaft habe dennoch gestimmt. „Einige Spieler haben noch versucht, Termine umzulegen, damit sie spielen können. Hut ab dafür“, sagt der Trainer. Und dennoch ist er sich sicher, dass Neuried nun eine hohe Niederlage erwarten darf. „Zu fünft können wir den Druck von Erlangen nicht lange aushalten. Sie werden uns überrennen.“ Erol ist sich trotzdem sicher, dass die Mannschaft im kommenden Jahr – in der Bezirksliga – Siege feiern wird. „Wir haben einiges an Erfahrungen gesammelt, die ein Vorteil sein können.“
Tomas Okon