
Den Anfang macht Tabellenführer ASV Habach, der diesen Samstag den zweitplatzierten TSV Brunnthal zum Spitzenspiel erwartet (15 Uhr). Die Brunnthaler sorgten vergangene Woche mit ihren 5:1-Sieg gegen Lenggries dafür, dass der ASV weiter den Platz an der Sonne belegt. „Die Brunnthaler sind durch die Bank gut besetzt, und mit Fabian Porr haben sie einen der Top-Stürmer der Liga“, so Habachs Trainer Martin Wagner. Seinen Worten ist deutlich zu entnehmen, dass er vom kommenden Gegner eine hohe Meinung hat. Der TSV Brunnthal, der in der vergangenen Saison den fünften Platz belegt hat, ist nach dem Strauchler der Habacher bei der Reserve von TuS Holzkirchen (0:3) damit auch das einzig noch unbesiegte Team in der Kreisliga 1. „Dieses Spiel ist aber abgehakt“, stellt Wagner klar.
Nach vier Auswärtspartien in Folge freut er sich auf das Heimspiel vor vermutlich großer Kulisse. Bezüglich der Aufstellung gibt es noch einige Fragezeichen, da einige Spieler gesundheitlich angeschlagen sind. „Es werden nur diejenigen spielen, die hundert Prozent fit sind“, sagt Wagner, der trotz der 1:3-Heimniederlage gegen Brunnthal in der vergangenen Saison zuversichtlich ist. „Wenn wir 90 Minuten ans Limit gehen, können wir den TSV schlagen“, so Wagners Einschätzung.
Das gleiche Engagement erwartet Jürgen Staiger, Trainer des ASV Antdorf vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Murnau (15 Uhr). „Jeder muss eine Schippe drauflegen“, fordert Staiger vor dieser richtungsweisenden Partie gegen den die Elf vom Staffelsee, die mit drei Siegen und einem Unentschieden (10 Punkte) deutlich besser aus den Startlöchern gekommen ist als die Antdorfer, die seit dem 5:0 gegen Aying am ersten Spieltag seit mittlerweile sechs Partien auf einen Sieg warten. Dadurch ist das Staiger-Team auf den vorletzten Platz abgerutscht. „Murnau hat erfahrene Typen in seinen Reihen, die oft den Unterschied ausmachen“, weiß Staiger um die Schwere dieser Aufgabe.
Die Bilanz der vergangenen Saison spricht alles andere als für die Antdorfer: Beide Partien gegen Murnau gingen verloren. „Trotzdem müssen wir den Negativtrend irgendwie stoppen“, so Staiger, der auf Spielmacher Michael Oberpriller (privat verhindert) und Michael Loroff (verletzt) verzichten muss. Dafür ist Michael Zwerger nach vierwöchiger Rotsperre wieder spielberechtigt.