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Freitag 08.09.17 17:30 Uhr|Autor: bsb192
Am Samstag muss der ASV Burglengenfeld beim TSV Bad Abbach ran. Foto: Archiv/bjs

Zwei Gesichter beim ASV Burglengenfeld

Die Bösl-Elf ist bislang das auswärtsschwächste Team in der Landesliga, jetzt geht es nach Bad Abbach.

Im Naabtalpark stark, schwach beim Gegner – der ASV Burglengenfeld zeigt derzeit zwei Gesichter. In der Heimtabelle überflügelt nur der ASV Cham die Burglengenfelder – aufgrund des besseren Torverhältnisses. In der Auswärtstabelle belegt der ASV dagegen den letzten Platz. Das will ASV-Trainer Matthias Bösl am Samstag (Anpfiff 16 Uhr) beim TSV Bad Abbach ändern.



„Wir haben gegen Bad Abbach eine weitere Chance, uns ins Mittelfeld hineinzuarbeiten. Wir werden versuchen, in der Offensive an das Spiel gegen Etzenricht anzuknüpfen. Da haben wir unsere Chancen effektiv genutzt.“ Andererseits sieht Bösl Verbesserungspotential: „Wir haben dem Gegner nach meinem Geschmack immer noch zu viele Torchancen ermöglicht. Da müssen wir besser im Kollektiv verteidigen. Wir sind da aber mit der Mannschaft auf einem guten Weg.“


Beide Teams auf Augenhöhe


Bad Abbach steht derzeit in der Tabelle punktgleich direkt hinter dem ASV Burglengenfeld. Nicht nur deswegen sieht Bösl die beiden Mannschaften auf Augenhöhe: „Bad Abbach wird ähnlich schwer wie Etzenricht. Es waren in Bad Abbach immer gute Fights und spannende Begegnungen. Bad Abbach könnte genauso gut auf Platz 5 der Tabelle stehen. Da sind wirklich nur minimale Unterschiede zwischen den Mannschaften in der Liga. Die derzeitigen Platzierungen hängen auch von der Tagesform ab, von den verletzungsbedingten Ausfällen und vom Spielglück. Deswegen wissen wir, dass es eine schwere Aufgabe wird.“

Am vergangenen Spieltag hat der TSV ein 2:2 in Hauzenberg erreicht. Dies imponiert ASV-Coach Bösl: „Das schaffen nicht alle Mannschaften, Hauzenberg ist extrem heimstark. Das ist auch nochmal ein Indiz dafür, dass das Spiel ein heißer Tanz wird.“


Akkus sind wieder geladen


Die Personalsituation beim ASV entspannt sich unterdessen. „Wir haben wieder eine gewisse Lockerheit in unserem Spiel. Man merkt unseren Spielern an, dass die Akkus wieder gut geladen sind. Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert und kommen Schritt für Schritt voran“, so Bösl. John Schihada hat am vergangenen Wochenende in der Zweiten gespielt und wird bald wieder für die erste Mannschaft zur Verfügung stehen. Benjamin Epifani hat wieder mit dem Lauftraining begonnen. Beide werden vielleicht auf der Bank Platz nehmen können. Marc Seibert, Andreas Metz, Andreas Bock und Marius Hinkel fehlen. Fraglich ist auch der Einsatz von Johannes Frey.

„Wer in Bad Abbach etwas holen will, muss sich mächtig strecken. Wir werden uns aber definitiv nicht verstecken und werden mit Selbstvertrauen die Aufgabe angehen“, so Bösl.

 
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