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Mittwoch 26.07.17 08:00 Uhr|Autor: NWZ / HARALD BETZ1.321
Trainer-Austausch im Regen: Heidenheims Frank Schmidt (links) und Göppingens Gianni Coveli zogen beide ihre Lehren aus dem gestrigen 2:0-Sieg des Favoriten an der Hohenstaufenstraße. Foto: Peter Poller

SV Göppingen bietet dem FC Heidenheim Paroli

400 Zuschauern sehen im strömenden Regen ein 0:2
Im Testspiel vor 400 Zuschauern im strömenden Regen verliert der Oberligist SV Göppingen gegen Zweitligist FC Heidenheim nur mit 0:2.

Namhaft war der gestrige Gast des Göppinger Sportvereins. Beim Oberligisten, der sich in der Vorbereitung auf die am 12. August beginnende Saison befindet, absolvierte Zweitligist FC Heidenheim sein letztes Testspiel vor dem Punktspielauftakt am Sonntag im heimischen Stadion und gewann mit einer B-Elf unterm Hohenstaufen mit 2:0 (1:0).

Im strömenden Regen kämpften alle Akteure mit schwierigen Platzverhältnissen und die treuesten Fans, die den widrigen Bedingungen trotzten, vermissten einmal mehr ein Tribünendach im Stadion an der Hohenstaufenstraße. Der Gastgeber musste angesichts dieser Umstände mit 400 Besuchern zufrieden sein, bei trockenen Verhältnissen wäre wohl mindestens die doppelte Zahl gekommen. Prompt dankte Frank Schmidt, Trainer-Urgestein des Zweitligisten, nach Spielschluss erst einmal all den Hartgesottenen für ihren Besuch und gestand, dass gegen den Sportverein vorrangig seine zweite Garnitur zum Einsatz kam, nachdem Marc Schnatterer und Co. am Samstag den Test gegen den VfB Stuttgart 2:1 gewonnen hatten. Der FC-Übungsleiter lobte seine Defensive und bemängelte, dass eigene Chancen außer beim Tor im ersten Durchgang mehrfach nicht zu Ende gespielt wurden.

Die Mannen von der Ostalb legten ordentlich los und stellten die Göppinger Hintermannschaft gleich vor die ersten Bewährungsproben. In der vierten Minute musste SV-Keeper Kevin Rombach nach einem Schlenzer aus der Distanz die Kugel mit einer Hand zur Ecke lenken. Heidenheim attackierte bis zur Torauslinie, den Rot-Schwarzen um Kapitän Oliver Stierle, zudem vom Trainingslager noch körperlich müde, fiel die Befreiung zunächst schwer.

Nach gut 20 Minuten, der Sportverein war nun besser im Spiel, ging Neuzugang Shaibou Oubeyapwa steil, doch seine Hereingabe auf Nebih Kadrija wurde zur Ecke geblockt. Nach einer guten halben Stunde fiel das 1:0 für den Favoriten. Ben Halloran  nahm den Ball im Sechzehner an, ließ Rombach aussteigen und schob ein. Währenddessen musste Michael Renner bereits an der Seitenauslinie behandelt und schließlich mit einer Adduktorenverletzung ausgewechselt werden. Im zweiten Durchgang mussten zudem Kadrija (Sprunggelenk) und Maximilian Ziesche (Knie) verletzt ausgetauscht werden – laut Trainer Gianni Coveli der große Wermutstropfen nach einer engagiert und defensiv gefällig geführten Partie. Coveli bescheinigte seiner von den Profis läuferisch geforderten Mannschaft, dass sie an ihre Grenzen gegangen sei und die Passwege zugestellt habe. Letztlich seien Vergleiche mit Profimannschaften zum Lernen da, etwa was die Ballmitnahme angehe.

Dabei hatte der eingewechselte Max Ziesche gleich zu Beginn der zweiten Hälfte eine Möglichkeit, die ein Heidenheimer Bein in letzter Sekunde vereitelte. Der ebenfalls ins Spiel gekommene Marcel Schleicher zeigte im Gegenzug, dass auch er sein Torhüter-Handwerk beherrscht. In der 62. Minute erhöhte Kevin Kraus mit einem unhaltbaren Handelfmeter zum Heidenheimer 2:0, von beiden Trainern im weiter heftigen Regen stehend beobachtet, die noch mehrere Auswechslungen vornahmen.


Steno

SV Göppingen: Rombach (46. Schleicher) – Staiger (69. Loser), Stierle (71. Frölich), Kotiukov, Kadrija (62. Stöppler), Dicklhuber, Renner (34. Özcan), Brück, Osipidis, Schwarz (46. Ziesche), Oubeyapwa (71. Arslan).

FC Heidenheim: Eicher (59. Köbbing) – Busch, Kilic, Halloran (75. Schuck), Philp, Kraus (75. Ahmeti), Theuerkauf, Widemann (75. Reithmeir), Hajtic, Lankford (75. Ibrahim), Gnaase (84. Skarke).

SR: Endriß (Bad Ditzenbach).

Tore: 0:1 Halloran (33.), 0:2 Kraus (62./Handelfmeter).

Zuschauer: 400.

 
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