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Dienstag 26.09.17 22:41 Uhr|Autor: MOZ.de / Ingo Muhme286
Erzielte trotz schmerzhafter Begegnung mit dem Ball Treffer Nummer drei: Paul Roller (re.), hier im Zweikampf mit dem Templiner Felix Schof ©Ingo Muhme

Wandlitz und das Larifari

MIT GALERIE: Der FV Eintracht bleibt in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Trotzdem ist man noch nicht da, wo der Coach hin will.

Am 5. Spieltag der Fußball Landesklasse Nord bezwingt Wandlitz den Vorjahresvierten klar und deutlich mit 4:0 und bleibt damit in Reichweite zur Tabellenspitze.




GALERIE 1. FV Eintracht Wandlitz - SC Victoria 1914 Templin

Templin mit klassischem Fehlstart, 0 Punkte und drei erzielten Toren, hatte Personalsorgen und musste sich nach Ende das Prädikat "Abstiegskandidat" gefallen lassen. "Ich hatte meine Truppe schon vorgewarnt, dass ein solcher angeschlagener Gegner gefährlich werden könnte", äußerte sich Wandlitz` Coach Jürgen Beyer im Nachgespräch. Doch die Kabinen der beiden Teams liegen so weit auseinander, dass diese Aussage bei Victoria wohl nicht ankam.

Wandlitz ließ es ruhig angehen. Templin machte zwar mit, hatte dabei aber viel mit sich und der vielleicht auch verständlichen Verunsicherung zu tun. Der erste Freistoß, getreten von Sebastian Huger aus halblinker Position, brachte die frühe Führung. Jan Großer war eingelaufen und per Kopfball zur Stelle (9.).

Der Treffer brachte der Begegnung, zumindestens in den Folgeminuten, einiges an Schubkraft. Victoria kam dabei zu guten Abschlüssen, denen aber die Gefährlichkeit fehlte. Sebastian Hugers Schuss aus der zweiten Reihe zum 2:0 (17.) eröffnete Wandlitz die Möglichkeit, die Partie frühzeitig zu klären. "Nach dem 2:0 war zu viel Larifari in unseren Aktionen, dabei hatten wir alle Freiheiten, besonders über die rechte Seite", zeigte Beyer seine Enttäuschung über die dann zwar beruhigende, aber noch nicht sattelfeste Halbzeitführung. Dabei hätte sich Eintracht über ein Gegentor nicht beschweren können, denn Victorias Asif Mohsini war mit guten Chancen dem Anschlusstreffer gefährlich nähergekommen.

Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Paul Roller einen recht schmerzlichen Kontakt mit dem Ball, dem ihm sein Kollege Andreas Baumann mit platziertem Schuss in die "Männlichkeit" setzte. Nach kurzer Unterbrechung und dem Mitgefühl aller Aktiven konnte sich Wandlitz den Ball zurückerobern und Paul Roller über die rechte Seite Richtung Tor auf die Reise schicken. Der schaffte es, mit Adrenalin unterdrücktem Schmerz, das 3:0 zu erzielen und für sein Team endgültig den Deckel draufzumachen (48.).

Doch anstatt nachzulegen, beendete die Eintracht schon so früh ihren Arbeitstag. Denn in der Folge verflachte die Partie immer mehr. Das von Beyer kritisierte "Larifari" zog wieder ein und machte die Partie schon sehr unansehnlich. Von Victoria kam nicht mehr viel, zu sehr nagte der moralische Verschleiß und lähmte die eigenen Aktionen.

Die Schlussviertelstunde war angebrochen und für das Heimteam der Zeitpunkt gekommen, ein Bittschreiben für einen Gegentreffer zu verfassen. Zwar hatte Templin den Braten gerochen und seine Bemühungen noch einmal intensiviert, aber mehr als ein Strohfeuer kam dabei nicht heraus. So setzte Jan Großer den Schlusspunkt mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 in der 90. Minute, als ihn dann die konsternierte Gästeabwehr einlud nach Fehlpass ins leere Tor zu schießen.

"Zur Halbzeit muss die Partie völlig entschieden sein, unsere Konter und das Überzahlspiel wurden viel zu hastig abgeschlossen. Auch der freie Mann wurde oft übersehen. Wir hatten zum Teil auch schöne Spielzüge, sind momentan recht vernünftig dabei, nur an der Chancenauswertung hapert es noch", analysierte Jürgen Beyer den Auftritt seines Teams.

Wandlitz muss am kommenden Samstag zum derzeit Tabellensiebten nach Gartz und könnte dort mit einem Dreier den Abstand zur Tabellenspitze weiter verkürzen. Schlusslicht Templin darf im Heimspiel gegen Fortuna Britz auf die ersten Punkte hoffen.

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