Erster Sieg im neuen Ludwigspark
Samstag 26.09.20 22:18 Uhr|Autor: Fried481

Erster Sieg im neuen Ludwigspark

1. FC Saarbrücken: FCS schlägt Premierengast Rostock mit 2:0
Für den 1. FC Saarbrücken gab es nach fast fünf Jahren die langersehnte Rückkehr in den heimischen Ludwigspark. Zur Premiere kam gleich der Tabellenführer nach dem ersten Spieltag. Zur Feier des Tages gewannen die Saarländer das Eröffnungsspiel gegen den FC Hansa Rostock auch noch mit 2:0 (1:0).


Der 1. FC Saarbrücken feierte am Samstag eine gelungene Rückkehr in das umgebaute Ludwigsparstadion. 900 Zuschauer durften das Eröffnungsspiel gegen den FC Hansa Rostock verfolgen, der als Tabellenführer nach dem ersten Spieltag angereist war. „Wir sind in Lübeck im ersten Spiel ja nicht so gut rein gekommen, das wollten wir heute ändern und besser machen. Und es lief vom Anpfiff weg ja auch gut für uns, da waren wir drin im Spiel“, sagte FCS-Trainer Lukas Kwasniok zur Anfangsphase. Die erste Chance hatte Sebastian Jacob, und der gebürtige Saarländer war es auch, der den ersten Treffer erzielt. Pascal Breier, vor sieben Tagen beim 3:1-Heimsieg der Ostdeutschen gegen den MSV Duisburg noch umjubelter Doppel-Torschütze, bekam den Ball nach einer Flanke von Mario Müller und einem Jacob-Schuss an die Hand. Der Schiedsrichter überlegte etwas länger, entschied sich dann, statt einem Eckball einen Elfmeter für die Saarbrücker zu geben. Jacob verwandelte sicher (7.). „In dem Moment, als auf Elfmeter entschieden wurde, war ich mir sicher, dass ich ihn verwandele, deshalb habe ich die Kugel genommen. Mir wurde erst hinterher bewusst, dass das ein historischer Treffer war“, sagte der Saarlouiser. „Es war erfreulich, mit welcher Kraft und welchem Enthusiasmus das Team sich ins Zeug gelegt hat. Wir wollten unseren Zuschauern ja gleich ein gutes Spiel zeigen, das ist uns gelungen. Sie haben das hervorragend umgesetzt“, war FCs-Trainer Lukas Kwasniok zufrieden mit seinem Team und der Umsetzung des Plans. Für Gäste-Trainer Jens Härtel lag die Gefühlslage hingegen am anderen Ende der Skala. „Es tut weh, hier zu verlieren, weil mehr drin war. Wir kamen im zweiten Durchgang ja auch gefährlich vor das Tor der Saarbrücker, haben aber keinen rein gemacht. So traf Breier lediglich die Latte. Wir haben in der zweiten Hälfte Druck aufgebaut, ohne effektiv zu sein. Wir hatten vor dem zweiten Gegentor einen Einwurf und laufen in einen Konter rein, der die Entscheidung bringt“, sagte der Gäste-Trainer. Tobias Jänicke flankte nach innen, wo Neuzugang Nicklas Shipnoski von 900 zugelassenen Zuschauern zur Entscheidung traf (84.). „Wir haben jetzt zwei von 38 Aufgaben gut gelöst, wir müssen noch 36 Mal leiden, indem wir um die Punkte kämpfen und viel laufen, aber das hat viel Selbstbewusstsein gegeben, das wollen wir auch im nächsten Heimspiel gegen Halle weiter nutzen. Es gibt nichts Besseres als Siege fürs Selbstvertrauen“, schloss Kwasniok den für Saarbrücken erfreulichen Premieren-Tag im umgebauten Stadion ab.


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