Der Zug nach vorne ist abgefahren
Samstag 09.01.21 14:00 Uhr|Autor: Thomas Mühlbauer552
Der FC Rötz – hier gegen Schönthal (in Grün) – hat nur noch wenig Hoffnung auf den Aufstieg. Foto: Sebastian Fleischmann

Der Zug nach vorne ist abgefahren

Nach dem Re-Start hat der FC Rötz in der Kreisliga West drei Spiele verloren. Corona-Jahr war auch finanziell schwierig.

Mit großen Hoffnungen ist der FC Rötz in die Saison gestartet, dass nach sechs Jahren in der Fußall-Kreisliga West der Sprung zurück auf Bezirksebene gelingt. Doch zur erneuten Winterpause muss man dies wohl schon früh ad acta legen. Ausschlaggebend dafür war, dass es nach dem Re-Start überhaupt nicht lief. In den drei Spielen blieb man ohne Punkterfolg und sogar ohne eigenes Tor.




So ist klar, dass man am Irlweiher unzufrieden ist. Der Blick zurück auf das Jahr 2020 fällt so von den Vereinsverantwortlichen gemischt aus, denn zum einen war man froh darüber, dass man trotz Pandemie dem Sport, so gut es ging, nachgehen konnte, aber natürlich überwiegen die negativen Begleiterscheinungen der Pandemie. Fragt man die FCer, wie zufrieden sie mit der sportlichen Leistung sind, fällt die Antwort deutlich aus, denn das kann man natürlich nicht sein.

Grundsätzlich war es sehr schwierig, den Trainings- und Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Viele Trainings und Spiele sind wegen immer wiederkehrenden Problemen wie Quarantäne oder Ähnlichem ausgefallen. Diese Probleme hatten aber auch andere Teams, sie wussten aber scheinbar besser damit umzugehen als der FC.

Konnte man die Niederlage gegen den souveränen Spitzenreiter FC OVI-Teunz (0:3) noch verschmerzen, taten die beiden folgenden Pleiten gegen Gegner auf Augenhöhe, wie den TSV Nittenau (0:4) oder auch den FC Schmidgaden (0:4), sehr weh.

Angesprochen auf die Saisonfortsetzung des Bayerischen Fußballverbandes heißt es aus Rötz, dass man anfangs sehr angetan war von dieser Idee, da die Sehnsucht nach Punktspielbetrieb sehr groß war. Jedoch hat sich herausgestellt, dass dies eventuell die falsche Entscheidung war. Zum Ende der Punktspiele war es schwierig, die Motivation und den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Saison wird einfach extrem lang und es ist auch ein Stück weit Wettbewerbsverzerrung ein Thema, so die FC-Meinung.

Fit halten sich die Spieler des West-Kreisligisten mit einer Laufeinheit pro Woche, die Ergebnisse daraus werden in einer WhatsApp-Gruppe zusammengetragen. Der Vorteil ist: Jeder sieht, wer was macht und wer nicht.

Seit Beginn der Pandemie hat sich ein Spieler auf unbestimmte Zeit abgemeldet, ansonsten hat sich beim FC personell wenig geändert. Die Hoffnung beim FC ist, dass die Lust am Fußballspielen größer ist als das Nichtstuns. Aber man verhehlt auch nicht, dass natürlich die Gefahr besteht. Grundsätzlich ist man in Rötz aber davon überzeugt, dass das Teamgefüge so stark ist, dass die Jungs bei Laune gehalten werden können.

Doch nicht nur sportlich hat das Corona-Jahr seine Spuren in Rötz hinterlassen, auch finanziell trifft es die Irlweiher-Kicker hart. Neben den fehlenden Einnahmen von den Spielen mussten fünf Veranstaltungen abgesagt werden, bei denen der FC Veranstalter bzw. Mitveranstalter gewesen wäre.


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Tabelle
1. FC OVI-Teunz 2138 49
2. TV Nabburg (Auf) 2229 38
3. SG Schönth./Pre... 2216 37
4. FTE Schwand. 220 35
5. Weidenthal 208 33
6. 1. FC Rötz 211 32
7. Wackersdorf 212 31
8. SG Silbersee (Auf) 20-13 27
9. Schmidgaden 22-8 27
10. TSV Nittenau 22-8 26
11. Ettmannsdorf II 22-10 24
12. Neunburg v.W 21-13 23
13. Tännesberg 19-13 19
14. SG Gleiritsch 21-29 12
Wertung gemäß Direkter Vergleich
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