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Mittwoch 13.09.17 08:22 Uhr|Autor: Roland Halmel - Weilheimer Tagblatt431
FCp-Coach Donbeck zählt die Garmischer zu den Aufstiegsaspiranten. F: Halmel

Vor Spitzenspiel: Donbeck rühmt Garmischer Qualitäten

Wiedersehen mit Berwein
Beim bis dato letzten Vergleich zwischen dem FC Penzberg und dem 1. FC Garmisch-Partenkirchen vor eineinhalb Jahren ging es richtig hoch her. Sechs Tore und zwei Platzverweise gab es beim damaligen 4:2-Erfolg des FCP. 

Der Dreier gegen die Werdenfelser war für die Penzberger ein wichtiger Baustein zur späteren Meisterschaft in der Kreisliga 1 und den Aufstieg in die Bezirksliga. Die Garmisch-Partenkirchener schafften eine Saison später den Sprung nach oben – nun kommt es am heutigen Mittwoch um 19 Uhr erneut zum Duell.

Die Gäste haben einen Top-Start hingelegt und mischen schon wieder ganz vorn in der Tabelle mit. Für FCP-Trainer Wiggerl Donbeck keine Überraschung: „Sie haben sich enorm verstärkt und einen Kader von unglaublicher Qualität.“ Er zählt die Werdenfelser zu den Titelaspiranten. Diese Einschätzung spiegelt auch die Tabelle wider, denn die Mannschaft von Coach Christoph Saller ist als einziges Team noch ungeschlagen. Nach zuletzt zwei Unentschieden gegen Lenggries und Aubing mussten die Garmischer, bei denen jetzt der ehemalige Penzberger Max Berwein stürmt, zwar die Tabellenführung abgeben. Allerdings haben sie zwei Spiele weniger absolviert als die Konkurrenz. Donbeck hofft, Ähnliches zu schaffen wie Lenggries und Aubing: „Wir werden auch versuchen zu punkten.“ Dazu bedarf es aber einer deutlichen Steigerung gegenüber der 0:3-Heimpleite am Samstag gegen Neuperlach. „Von einigen Leistungsträgern erwarte ich deutlich mehr“, sagt Donbeck.

Womöglich gibt es die ein oder andere Umstellung. Der Kader wäre groß genug: Christian Wiedenhofer ist nach seiner roten Karte gegen Hertha München wieder spielberechtigt, und erfahrene Akteure wie Sami Azizi sind nach längerer Verletzung fit . Aus der Stammbesetzung fehlen nur noch Maxi Kalus, bei dem noch kein Urteil über die Länge der Rotsperre gefallen ist, und Mustafa Menzil. „Gegen ein Top-Team wie Garmisch haben die Jungs jetzt Gelegenheit sich richtig zu präsentieren“, sagt Donbeck.

 
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