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Mittwoch 11.10.17 09:00 Uhr|Autor: Thomas Mühlbauer667
Nach 13 Spielen schon 15 Punkte zu haben, das hatten dem FC Miltach die wenigsten zugetraut. Foto: Archiv

13 Spiele, 15 Punkte – mega ...

Bezirksliga-Aufsteiger FC Miltach gewinnt das Kellerduell mit dem FC Beilngries mit 2:0.

Wieder auf sicherem Grund in der Tabelle der Bezirksliga Süd ist Aufsteiger FC Miltach mit dem 2:0 (0:0)-Heimsieg im Kellerderby gegen den Vorletzten FC Beilngries. Trainer Michael Kufner war total erleichtert: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass es mir egal ist, wie wir das Spiel gewinnen, Hauptsache wir holen die drei Punkte.“ 



Doch dass sogar das nicht so einfach war, zeigte sich schnell, denn den Miltachern war die Angst vor der nächsten Niederlage anzumerken. „Wir hatten ziemlich viele Fehlpässe“, wollte halt keiner früh den vielleicht schon entscheidenden Fehler machen. Doch Miltach hat ein gutes Kollektiv samt Torhüter. Youngster Lucas Nemmer war fraglos der Matchwinner mit drei Top-Paraden beim Stand von 0:0: „Er hat überragend gehalten, vor allem im ersten Durchgang“, lobte Kufner den katzengewandten, reaktionsschnellen jungen Mann, der erst in seinem ersten Jahr bei den Herren schon Spiele mit entscheiden hilft. Gezeichnet waren die ersten 45 Minuten von zwei Aufregern. Der erste in der 30. Minute, als Miltach ein Treffer aberkannt wurde. Darüber konnte Kufner nur spekulieren: „Der Schiedsrichter hat eine Torwartbehinderung gesehen.“ Fünf Minuten später forderten die Gastgeber Elfmeter, weil Bretzl nach Miltacher Ansicht im Strafraum gelegt worden sei, es gab aber keinen Elfmeter. „Ein typischer Abstiegskampf“, grübelte Kufner.

Im zweiten Abschnitt riskierte Miltach mehr, setzte die Gäste aus dem Altmühltal früh unter Druck. Die Oberbayern wurden zu Fehlpässen gezwungen, das Führungstor für den Aufsteiger lag in der Luft. In der 56. Minute setzte sich Dendorfer durch, behielt die Übersicht, bediente Welter mit dem Ball auf dem Silbertablett und der Ball war im Netz. Beilngries musste kommen, in der 70. Minute kratzte Stocker einen Ball gerade noch von der Linie. Drei Minuten später stand Miltachs Oldie, der letzte verbliebene Landesligaspieler der Weinroten, auf der Gegenseite im Blickpunkt. Nach Moosburgers Ecke hielt Stocker den Schädel hin und traf unhaltbar aus kurzer Entfernung. Damit war die Partie entschieden.

Zehn Minuten vor dem Ende wäre es beinahe noch einmal spannend geworden, doch Waffler traf aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. In der 91. Minute sah Stocker noch Gelb-Rot, doch für die drei Punkte tat er das liebend gerne. Kufner: „Für uns ist das einfach mega-geil“.

 
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