2026-01-09T09:36:09.492Z

Ligabericht
Die FC-A-Junioren werden von Mainz 05 gestoppt.Foto: Heinekamp
Die FC-A-Junioren werden von Mainz 05 gestoppt.Foto: Heinekamp

Schwacher Start führt zum Aus

A-Junioren scheitern im DFB-Pokal mit 1:2 am FSV Mainz 05

Köln. Die U-19-Fußballer des 1. FC Köln sind im DFB-Pokal der Junioren ausgeschieden. Gegen den FSV Mainz 05 unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck mit 1:2 (0:2).

Die Rheinhessen legten den Grundstein für das Weiterkommen bereits im ersten Spieldrittel. Die FC-Hymne im Franz-Kremer-Stadion war gerade verstummt, als Kölns Schlussmann Vincent Friedsam bereits hinter sich greifen musste. FC-Linksverteidiger Erkan Akalp hatte die Gefahr durch den heraneilenden Oscar Schönfelder offensichtlich zu spät realisiert, der sich die Chance aus sechs Metern nicht nehmen ließ und ins kurze Eck vollendete (1.).

Kaum zehn Minuten später entwischte der Mainzer Marlon Mustapha FC-Innenverteidiger Sava Cestic und traf nach einer präzisen Hereingabe zum 2:0 (11.). Die Mainzer wirkten in dieser Phase entschlossener, reifer und in der Zweikampfführung deutlich abgebrühter. Das Kölner Ensemble glich hingegen eher einem Knabenchor. Denn auch in der Folge war Mainz am Drücker und dem 3:0 näher als der FC dem Anschlusstreffer.

Im Glück war der 1. FC Köln, als Cestic (25.) am eigenen Fünfmeterraum zu einem missglückten Dribbling ansetzte und den Mainzer Paul Nebel mehr oder weniger zu Boden riss. Die Pfeife des Schiedsrichters Hannes Hemrich blieb aber stumm.

Stattdessen arbeitete sich der FC mühsam ins Spiel zurück und kam zu ersten Torannäherungen, während sich die Mainzer nach ihrem rasanten Anfangstempo eine Auszeit gönnten. Nach zwei Halbchancen durch Kölns Torjäger Sebastian Müller, traf FC-Kapitän Robert Voloder nach einem Müller-Freistoß. Das Schiedsrichtergespann wollte eine Abseitsstellung gesehen haben. Eine Fehleinschätzung, wie das Kölner Videostudium nach Spielschluss ergab.

Der Anschlusstreffer folgte jedoch unmittelbar nach Wiederbeginn durch Rechtsverteidiger Eladan Islamovic (48.). Bis auf vereinzelte, jedoch nicht ungefährliche Kontersituationen war vom Tabellenführer der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest fortan nicht mehr viel zu sehen, die stürmische Anfangsphase schien den FSV Energie gekostet zu haben. Die Mainzer ließen keine Gelegenheit aus, um an der Uhr zu drehen und den Kölner Rhythmus empfindlich zu stören. FC-Torwarttrainer Alexander Kynass bemerkte dies mehrfach lautstark und sah Gelb. Alleine in der achtminütigen Nachspielzeit nahm Mainz drei Spielerwechsel vor. Mustapha (90+6.) sah wegen Ballwegtretens und anschließendem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Ruthenbeck wusste um die schwache Anfangsphase seiner Elf: „Wir haben die Räume zu groß gelassen. Das hat Mainz bestraft. Nach dem 0:2 haben wir jedoch Mentalität bewiesen. Mainz ist eine Topmannschaft gegen die nur 60 Minuten am Optimum nicht reichen. Die Enttäuschung ist riesengroß.”

Aufrufe: 01.9.2019, 22:30 Uhr
Kölner Stadt-Anzeiger / Gilberto BrulettiAutor