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Donnerstag 05.10.17 23:00 Uhr|Autor: cuk588
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„Schiri ans Telefon“ wird nicht helfen auf Kareths Höhen, eher ein taktischer Kunstgriff von Jiri Vondra. Foto: Archiv

Gleiche Kragenweite

FC Bad Kötzting bekämpft Krise unter Kunstlicht auf Kareths Höhen.

Am Freitag, 19 Uhr, unter Kunstlicht auf Kareths Höhen geht es weiter für die gebeutelten Rot-Blauen im Abstiegskampf. Zumindest müssten die Gäste des TSV Kareth-Lappersdorf ausgeruht sein nach dem Derby-Ausfall am Dienstag. Jedenfalls eine immens wichtige Partie für die Bad-Städter, die mittlerweile auf einen Relegationsplatz abgerutscht sind, den Anschluss an die rettenden Plätze nicht verlieren dürfen. Im Klartext: Unbedingt Punkte müssen her.



Kein einfaches Unterfangen allerdings für Jiri Vondra und seine Schützlinge, denn auch die Gastgeber schwächeln seit geraumer Zeit, sind seit sieben Spielen ohne Sieg. Zwar liegt die Elf von Trainer Sepp Schuderer auf Rang zehn, zu den Relegationsplätzen sind es aber gerade einmal vier Punkte. So soll es natürlich für Kareth nach drei Heimniederlagen wieder klappen mit einem „Dreier“. Gegen die Rot-Blauen hat Kareth zwar eine miserable Heimbilanz, doch die Gäste stecken weit tiefer in der Krise als die Karether, für der Landesliga-Erhalt bekanntlich das Höchste ist.

Bad Kötzting bekommt keine positive Konstanz in sein Spiel, 33 Gegentore und noch kein einziges Remis – die Quittung dafür ist der miserable Tabellenplatz. Dabei hatte gar mancher vor der Saison die Pfingstrittstädter auf dem Zettel für den Spitzenkampf. „Wir wollen diese Partie gewinnen“, verrät TSV-Coach Sepp Schuderer also kein Geheimnis. Damit könnten die Gastgeber nicht nur den Abstand auf die Bad-Städter vergrößern, auch der zu den Relegationsplätzen würde wachsen. Maximilian Vogl fehlt (Kreuzbandriss), ansonsten kann Schuderer für diese richtungsweisende Partie alles aufbieten. Es wird also wieder eine enge Kiste für Bad Kötzting, um den Teufelskreis zu durchbrechen. Siehe Burglengenfeld, als Mario Mühlbauer ausrutschte und damit den frühen Führungstreffer begünstigte. „Es ist längst eine Kopfsache“, weiß Trainer Jiri Vondra, der bei vielen Spielern „fehlendes Selbstvertrauen und auch schon ein wenig Angst“ ausgemacht hat. Dass es die FC-Kicker nicht verlernt haben können, ist ebenfalls klar. „Ein Erfolgserlebnis fehlt halt. Dann ginge vieles leichter“, kennt Vondra die Tücken des Geschäfts. Der Tscheche war Zaungast beim Spiel der Karether in Bogen und meint: „Kareth hat unsere Kragenweite. Wenn wir nicht wieder so gravierende Fehler machen und konzentriert agieren, dann ist was drin“.

Wolfgang Liebl könnte wieder eine Alternative sein. Einen Lichtblick gibt es in Sachen Filip Trantina, sein Comeback zeichnet sich ab. Ihn hatte Vondra schon im Heimspiel gegen Neukirchen als Alternative im Hinterkopf. „Für Kurzeinsätze könnte es schon reichen. Er fühlt sich gut, vielleicht kann er uns schon helfen“, will Vondra nichts ausschließen.

 
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