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Frauenbiburg - warum sind die oben?
| #1 11.11.2011 09:28 Uhr | |||
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Nacho Novo4 Beiträge | Mit einer geradezu fantastischen Serie von 11 Siegen und einem Unentschieden in den letzten 12 Partien beförderte sich der SV Frauenbiburg zumindest vorerst auf Platz 1 der Bezirksliga West. Insider des Dingolfinger Vorstadtvereins rieben sich verwundert die Augen. Allzu oft entpuppte sich die Truppe vom Stadion am Asenbachgrund in Oberbubach als launische Diva. So folgte in der Vergangenheit zumeist einem erfolgreichen Spiel gegen einen starken Gegner die Ernüchterung nach einer verdienten Niederlage im nächsten Spiel gegen einen vermeintlich leichten Gegner. Es war daher symptomatisch, dass man zu Beginn der Hinserie gegen die anfangs nicht allzu hoch eingeschätzte SpVgg Niederaichbach und sogar gegen den jetzigen Tabellenletzten SV Auerbach mit Heimniederlagen die Segel streichen musste. Doch was führte von den vertrauten Mechanismen zu dem unverhofften Umschwung? Ein Schlüsselerlebnis für so manchen Beobachter war das Verhalten der Frauenbiburger Akteure während der fünften Dingolfinger Jahreszeit, während des Dingolfinger Kirtas. Generationen von Frauenbiburger Spielern legten an dem Dingolfinger Großereignis in der Vergangenheit eine beachtliche orale Inkontinenz an den Tag und die dionysischen Exzesse erreichten solche Ausmasse, dass selbst die dekadentesten Imperatoren des römischen Kaiserreichs vor Neid erblasst wären. Aus diesem Grund hatten die Gegner, die dank einer glücklichen Terminplanung während des 3. Oktoberwochenendes auf den SV Frauenbiburg trafen, wenig Mühe, die gewöhn-lich ohne größere Gegenwehr auftretenden Dingolfinger Südstädter vom Platz zu fegen. Aber gleich einem epochalen Ereignis war in diesem Jahr plötzlich festzustellen, dass durchwegs alle Spieler vor dem Spieltag auf großhirnlähmende Flüssigstoffe verzichteten und sich zudem noch frühzeitig in Morpheus Arme begaben. Fast war man geneigt, diese kosmische Inkontinuität als Vorboten für die im Maya-Kalender zum Jahr 2012 angekündigte Apokalypse anzusehen. Unabhängig davon durchbrach die Frauenbiburger Fussballtruppe diesen ge-wohnheitsträchtigen Teufelskreis und gewann völlig unerwartet das anberaumte Auswärtsspiel in Landshut-Auloh. Nachdem man anschließend beiläufig noch gegen den Klassenprimus Bernried gewann und die gefürchteten Spiele gegen die Kellerkinder Auerbach und Furth erfolgreich gestalten konnte, hat man jetzt den Sonnenplatz in der Tabelle inne. Viele fragen sich, wie kann sich ein Team, das in den abgelaufenen Spielzeiten zumeist die hinteren Tabellenplätze zierte, schlagartig nach oben katapultieren. Trainer Selbitschka scheint das richtige Rezept, das ebenso logisch wie einfach ist, gefunden zu haben. Mal abgesehen von der psychologischen Überzeugungsarbeit. Man nehme ein Gerüst aus erfahrenen ehemaligen Landesligaspielern und füge diesem Tragwerk überwiegend auf den laufintensiven Positionen junge hungrige Akteure hinzu. In der Schlüsselposition der Innenverteidigung steht der versierten Abwehrwand Hoffmann, in dessen gefühlten 25. Frühling, der blutjunge Denis Barz zur Seite. Bleiben die gegnerischen Stürmer nicht wie gewohnt an Hoffmann wie die Mücken an der Fliegenklatsche hängen, steht sein Partner goldrichtig und bereinigt die Situation. Auf den Außenpositionen wirbeln die kleinen Strolche die Linie rauf und runter, wobei der in der vergangenen Saison noch im Sturmzentrum zumeist erfolglose Berg auf der Außenbahn seine Bestimmung zu gefunden haben scheint. Angesichts seiner bisherigen Chancenverwertung hätte man wohl eher einem Griechen das Sparen beigebracht als ihn zum Torschützenkönig gemacht. Doch was passiert, als ihn der Trainer aus dem Sturmzentrum und damit den Druck von ihm nimmt. Er umdribbelt die Gegner und trifft auch ab und wann die Kiste! Die beiden Sturmspitzenbeaus Viehbeck und Nowak stehen in gesunder Konkurrenz. Geht bei einem nicht das Runde in das Eckige, so ist der Andere zur Stelle. Oft genug reicht es bei dem Aufeinandertreffen zweier Mannschaften aus, einen Offensivspieler und Toptorschützen kaltzustellen. Beim SV Frauenbiburg kommt man - wenigstens im Moment - nicht damit aus. Das kreative Mittelfeld wird von den beiden spielintelligenten Routiniers Schierl und Selbitschka beherrscht. Glücklicherweise hatte man in der bisherigen Spielzeit wenig bis keine verletzten Spieler, so dass der Trainer zuletzt das Luxusproblem hatte, so hochkarätige Kräfte wie Hölzl oder Bienas auf die Bank setzen zu müssen. Bienas, dessen Markenzeichen sein unorthodoxer Bewegungsapparat und -ablauf sind, hat zwar vermutlich seinen Zenit schon überschritten, kann jedoch immer spielentscheidend sein. Klar, der Frauenbiburger Sportverein hat nicht unbedingt das Glück gepachtet, aber das Pech klebt Selbitschkas Mannen auch nicht an den Stiefeln. Übrigens, falls euch die Lottozahlen vom nächsten Samstag interessieren, ruft mal in Bernried an! So wie es aussieht, werden sich die drei führenden Mannschaften in der Bezirksliga-West im kommenden Jahr ein heißes Rennen um den ersten Platz liefern. Dabei werden in 2012 die Karten neu gemischt. Wer kommt am Besten aus den Startlöchern und wer hat den längsten Atem? Vielleicht verpasst der SV Frauenbiburg die neu entdeckten Begehrlichkeiten, aber in jedem Fall hat er bei vielen Fussballkennern für eine positive (oder negative – je nach Sichtweise und Vereinszugehörigkeit) Überraschung gesorgt und sein ursprüngliches Saisonziel schon lange erreicht. | ||
| #2 11.11.2011 11:29 Uhr | |||
FuPaFan168 Beiträge | Endlich redet mal jmd. von Frauenbiburg... Echt stark was die Abliefern, und noch dazu eine sympatische Mannschaft bzw. ein sympatischer Verein. Die stehen meiner Meinung nach verdient da vorne und hoffentlich auch am Ende der Saison... ich finds stark was die machen, vorallem auch solche Aktionen wie mit dem Plakat an die Zuschauer... Da läuft es einfach im Moment... @Nacho Nova: Guter eintrag, aber gehts nicht vll auch bissl kürzer?? :-) Super Kommentar mit den Lottozahlen...;-) Aber wo du recht hast hast du recht... zumindest in den Spielen wo ich mir die Mannschaft angesehen hab!! aber es steckt schon auch Qualität dahinter, das darf man nicht direkt untergraben!! Grüß | ||
| #3 11.11.2011 14:24 Uhr | |||
wernerbeinhart28 Beiträge
| also warum ist frauenbiburg oben - als erstes möchte ich ihnen auch zu dieser leistung gratulieren - doch wenn man den kader ansieht dann muss man sagen die müssen davorne mitspielen - und wenn man dem glauben schenken darf was man so hört - Wolf, Bermann und gögl noch zum svf dann werden sie nächste saison vor dingolfing stehen-- nur sollte man sich fragen wie machen (bezahlen) die dieses ????? | ||
| #4 11.11.2011 19:31 Uhr | |||
Mich08730 Beiträge | mit geld schafft man alles=) sie sind vor ca 5 Jahren in die A Klasse abgestiegen dan kamm das große Geld weil umsonst Spielen de meisten ned =) | ||
| #5 12.11.2011 18:25 Uhr | |||
Nacho Novo4 Beiträge | Anmerkungen zu den Kommentaren: Erstmal Entschuldigung, dass ich euch mit meinem langen Text angeödet habe. Ich werde versuchen, meinen nächsten Beitrag als Comicversion oder Hörbuch zu gestalten. Dafür muss ich mich mal mit der FuPa-Redaktion unterhalten. Falls das nicht klappt, werde ich mich in Zukunft einfach kürzer fassen. Es wird ja allerhand kolportiert was den Fussball oder alles andere auf der Welt betrifft. Angeblich soll jetzt der Silvio Berlusconi heterosexuell sein!? Was die Wechselgerüchte angeht, kann ich nichts zu sagen. Die genannten Namen sprechen für Qualität. Ich hab in diesem Jahr schon Spiele gesehen, da sind Nachwuchsspieler aufgelaufen, die vermutlich schon Konditionsschwierigkeiten bei einem Amoklauf an ihrer Schule hätten. Wolf, Bermann und Gögl hingegen würde kein Bezirksligist vor der Türe stehen lassen. Bei Wolf und Bermann könnte ich einen Wechsel nachvollziehen, weil die Kumpels in Frauenbiburg haben. Aber weshalb sollte ein Gögl nach Frauenbiburg wechseln? Kann ich mir nicht vorstellen. Keine Ahnung, ob die Spieler in Frauenbiburg Geld kriegen. Aber nachdem sogar in den A-Klassen Geld rüberwächst und der Sauerstoff in Frauenbiburg meines Wissens nicht mit Aromastoffen angereichert ist, will ich's nicht ausschließen. Eine Motivation für zumindest für einige Frauenbiburger Akteure ist was Wichtigeres als die schnelle Kohle, nämlich Arbeit. Es ist ja allgemein bekannt, dass der Vorstand vom Sportverein eine Firma besitzt, die einige Spieler beschäftigt. Da kann ich aber nichts Verwerfliches daran erkennen. | ||
| #6 18.11.2011 10:44 Uhr | |||
busymaverick3 Beiträge | servus leute, frauenbiburg ist derzeit da oben, weil die mannschaft zusammen gewachsen ist. in den letzten jahren waren die teilweise sehr jungen spieler noch zu sprunghaft und unreif. nun immer noch um die 22 jahre alt, sind sie einfach zuverlässiger und erfolgsbewusster geworden. außerdem sind im funktionsteam einige gute und intelligente leute mit dabei,die auch so manchen pluspunkt setzen. außderem sind in dieser saison keine quertreiber in der mannschaft und es werden auch keine mehr akzeptiert. auszeiten kann sich kein spieler mehr nehmen, weil der kader etwas größer ist. die mannschaft hat einige "gestandene" fußballer in den reihen und daneben sind noch junge, schnelle und lernwillige spieler mit dabei. eine gute mischung eben. ein spieler wie altweck, der von der a-klasse kam, startet voll durch und wird noch besser. berg, göldner, hartinger sind noch blutjung und werden auch immer besser. udn von denen hat noch keiner zuvor so hochklassig wie gerade jetzt gespielt. sie sind erst beim SV frauenbiburg so gut geworden. bermann ist schon immer im gespräch, weil er viele spiele anschaut und auch gute freunde im und ums team hat. wolf ist ja im winter letzter saison nach DGF gewechselt. ob eine rückkehr funktioniert weiß keiner.... wenn er aber wirklich zurück kommen will, dann sicher weil er in einem tollen team spielen will. und alte freundschaften gibt es ja auch noch. kein mensch muss erster bleiben und es am ende auch sein, aber es ist schön unter den ersten teams zu stehen. aber man muss immer dran bleiben, darf sich nicht ausruhen und muss immer versuchen die spieler noch stärker an den verein zu binden. eher durch teambildung, das umfeld, .... | ||
| #7 20.05.2012 13:13 Uhr | |||
Lichtgestalt0137 Beiträge
| Frauenbiburg ist die Enttäuschung seit der Winterpause - vor der Winterpause hatten sie bereits 37 Punkte auf dem Konto und glaubten an ein enges Meisterschaftsrennen mit Bernried - nach dem Winter holte das Team von Trainer Selbitschka nur noch 11 von 27 möglichen Punkten ... was mag da wohl in der Mannschaft vorgefallen sein, dass man derartig abgebaut hat ??? | ||
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