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Relegation

Zwei schießen und bloß keines kassieren!

KSV Hessen will die 0:2-Niederlage aus Kiel wett machen +++ (Sehr) Viel mehr Offensive erforderlich +++ Verlängerung möglich

von gelöscht gelöscht · 31.05.2013, 23:38 Uhr · 0 Leser
<b>F: Christian Hedler</b>
<b>F: Christian Hedler</b>
Am Sonntag (14 Uhr) muss im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel eine deutliche Steigerung beim KSV Hessen Kassel her. Vor aller Wahrscheinlichkeit nach ausverkauftem Haus haben sich das die Löwen auch ganz fest vorgenommen. Ein 2:0-Sieg muss her, um eine Verlängerung zu erreichen. Bei einem Treffer der Kieler Störche dürften die Chancen der Nordhessen dramatisch sinken.

Die Aufarbeitung der Niederlage in Kiel dürfte beim KSV Hessen mittlerweile abgeschlossen sein, nun gilt bei Trainer Uwe Wolf und seiner Mannschaft die volle Konzentartion dem Rückspiel im Auestadion. Die Löwen haben die Fehler in ihrem Auftreten im Holsteinstadion erkannt und für Sonntag Besserung gelobt. Vor erwarteten 18.000 Zuschauern will man mutiger, druckvoller und grundsätzlich offensiver auftreten. Die Abwehr darf dabei natürlich nicht (allzu sehr) vernachlässigt werden. Ein 2:0 würde zur Verlängerung reichen. Bei einem Tor der Gäste aus Norddeutschland wäre diese ausgeschlossen und die Kasseler bräuchten dann schon vier eigene Treffer für den Aufstieg.

Für das Rückspiel dürfte Ingmar Merle wieder zur Verfügung stehen. Auch ein Einsatz von Sebastian Gundelach wäre möglich. Stürmer Christian Henel hingegen ist angeschlagen, sein Einsatz ist noch nicht sicher. Merle wäre, wenn fit, sicherlich eine Bereicherung für das Offensivspiel der Löwen. Erzielte der KSV hessen in dieser Saison zwei oder mehr Tore, war Merle meist dabei, erzielte selbst 4 Treffer. Die Kieler kommen mit ihrer starken Offensiv-Abteilung, von der sich die Nordhessen ja bereits am Mittwoch auf traurige Art überzeugen konnten. Holstein Kiel ist das auswärtsstärkste Team der Regionalliga Nord, holte auf fremden Plätzen 9 Siege bei 4 Unentschieden und nur 2 Niederlagen. Der KSV Hessen Kassel tritt als zweitbeste Heimmannschaft der Südwest-Staffel an. Vier mal unterlag man im Auestadion, doch standen bei keiner dieser Partien 18.000 Zuschauer auf den Rängen. Darauf zählt Uwe Wolf und appeliert an die fußballbegeisterten Kasseler, die Löwen noch einmal 90 Minuten lang anzufeuern.

Die Löwen-Fans haben auch genau das vor. Bereits am Vormittag werden sich viele vor dem Rathaus treffen, um von dort den Weg bis zum Stadion zurückzulegen. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht der einzige Menschenzug an diesem Tag sein wird und man ab circa 16 Uhr noch einmal jubelnd und singend die Straße entlang zieht. Auch bei den Kielern wird es einen Zug geben, wenn auch auf Schienen. 700 Holstein-Fans kommen mit dem Sonderzug aus Kiel, weitere dürften in Bussen und Autos folgen. Insgesamt dürften es bis zu 1.500 Anhänger der Störche werden. Da es auf Seiten des KSV Hessen etwa zehn mal so viele Fans sein dürften, haben die Löwen zumindest dieses Duell schonmal für sich entschieden.