
WÖRRSTADT . Was wäre wenn? Das ist eine oft gestellte Frage im Fußball, die sich auch Sprecherin und TuS-Jugendleiterin Andrea Landgraf, nach dieser Begegnung stellte. Was wäre, wenn der Pfostenschuss von Katharina Schütz (6.) reingegangen wäre, fragte sie sich. So wurde das Spiel in Gau-Algesheim zwischen TuS Wörrstadt und Schott Mainz zu einer relativ einseitigen Sache, so endete das Spiel in der Frauen-Regionalliga-Südwest mit 5:0 für die Mainzer Gäste.
Fakt ist trotzdem, dass die TuS in der ersten Halbzeit sehr gut dagegen hielt: ,,Da haben wir die Zweikämpfe gewonnen, miteinander gespielt und uns nicht versteckt", erklärte Landgraf. Nicht zufrieden war sie, aufgrund der Leistung im zweiten Spielabschnitt, aber dennoch: ,,Die zweite Halbzeit kam nichts mehr. Da haben wir dem Gegner zu viel Platz gelassen und sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. 0:2 ist ja kein Rückstand, den man nicht mehr drehen kann", sagte die Sprecherin und sah nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen der 2:0-Führung und dem Nachlassen der eigenen Mannschaft. Sie wusste aber auch: ,,Schott kann man nie ganz ausschalten." Umso bitterer, dass die ersten beiden Gegentore durch Geschenke entstanden. Den Auswärtssieg fuhr der Tabellenführer durch Celina Beuters (8.), Annika Leber (12.), Loreana Liebetanz (57./80.) und Caroline Berghans (81.) ein.