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Donnerstag 16.03.17 07:04 Uhr|Autor: Augsburger Allgemeine / joga1.337
Der Vertrag ist unterschriftsreif, jetzt liegt es an Christian Wörns. Trägt er das FCA-Wappen auch im Sommer noch auf einer Brust? F.: Walter Brugger

Wörns muss nur noch unterschreiben

Ex-Profi soll beim FC Augsburg als U23-Trainer bleiben – und das langfristig +++ Frankenberger leitet künftig das NLZ
Betrachtet Christian Wörns den Saisonverlauf seiner U23-Fußballer, wirkt er zufrieden. Der Trainer des FC Augsburg denkt dabei nicht zwingend an den vierten Tabellenplatz, den er derzeit mit seiner Mannschaft in der Regionalliga Bayern belegt. Mindestens so wichtig ist dem ehemaligen Nationalspieler die Entwicklung seiner Schützlinge.

Bestenfalls rücken Mitglieder seines Kaders in den der Profis auf. Dies gehört zum Anforderungsprofil seines Postens. Zuletzt gelang das den Talenten Raphael Framberger, Julian Günther-Schmidt oder Nachwuchsprofi Tim Rieder. Kevin Danso ist offiziell A-Jugendspieler. Wörns betont: „Ich freue mich für die Jungs, wenn sie es schaffen.“ Seinen Verdienst am Aufstieg will der Entwicklungshelfer nicht bewerten. Letztlich liege es an den Spielern selbst, ob der Sprung gelinge, meint er.

Seit etwas mehr als einem Jahr bekleidet Wörns die Trainerposition beim FCA II. Nach einer schwierigen Frühjahrsrunde 2016, an deren Ende in der Relegation der Abstieg vermieden wurde, hielt sich die Mannschaft in dieser Spielzeit von Beginn im vorderen Drittel des Tableaus auf.

Wörns, der als Profi in den schönsten Stadien Europas antrat, fühlt sich wohl im Augsburger Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). Weil der Verein mit seiner Arbeit ebenso zufrieden ist, soll sein Vertrag verlängert werden – diesmal gleich um zwei Jahre bis Sommer 2019. Wörns erklärt, dass nur noch die Unterschrift unter dem Vertrag fehle.

Künftiger Cheftrainer des Augsburger NLZ wird im Sommer Alexander Frankenberger. Derzeit steht er Coach Manuel Baum bei den Bundesligaprofis als Co-Trainer zur Seite. Wörns stand als Kandidat scheinbar nicht zur Debatte, wurde jedenfalls nicht gefragt. Unabhängig von dieser Entscheidung spricht sich Wörns persönlich gegen eine Doppelfunktion als NLZ- und U 23-Cheftrainer aus. Die Belastung sei zu hoch, begründet er, das Aufgabengebiet zu weitläufig. Wörns: „Das lässt sich schwer miteinander vereinbaren.“
 
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