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Ligavorschau

Wird Oberhinkofen für Wiesent wieder zum Stolperstein?

Wiesent möchte Wiedergutmachung für verpassten Aufstieg – Wörth empfängt Sarching – Kareth II im Verfolgerduell gegen Sulzbach

von Markus Schmautz · 14.09.2011, 21:30 Uhr · 0 Leser
In der vorigen Saison vermasselte Oberhinkofen dem SV Wiesent am vorletzten Spieltag den Aufstieg. Nun möchte Wiesent Revanche beim FCO. Foto: Schmautz
In der vorigen Saison vermasselte Oberhinkofen dem SV Wiesent am vorletzten Spieltag den Aufstieg. Nun möchte Wiesent Revanche beim FCO. Foto: Schmautz

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Vorige Saison vermasselte der FC Oberhinkofen (8) dem Tabellenführer Wiesent (19) am vorletzten Spieltag den fast schon sicher geglaubten Aufstieg. Diesmal möchte Wiesent aber einen Dreier landen! Der TSV Wörth (5) braucht dringend einen Heimdreier gegen den Aufsteiger aus Sarching (7). Kareth-Lappersdorf II (13) und der SV Sulzbach (12) treten bereits am Samstag zum Duell der Verfolger an. Der SV Donaustauf (15) ist seit Mittwoch Zweiter, benötigt unbedingt einen Heimsieg gegen wiedererstarkte Sünchinger (7).

Am Samstag um 16 Uhr spielen:

Neutraubling – Bernhardswald Schiedsrichter: Markus Eglseder. Der TSV Neutraubling gehörte auch aufgrund des großen personellen Umbruchs vor der Saison zu den Abstiegskandidaten. Doch bislang überzeugte die Mannschaft von Helmut Forster und Werner Rubner auf ganzer Linie. Nach sieben Spieltagen haben die Wackeraner zwölf Zähler auf dem Konto und fuhren dabei Auswärtssiege beim Zweiten in Kareth II (2:0) und beim Ligafavoriten in Großberg (1:0) ein. Zuhause gewann Wacker gegen Köfering (2:1) und den VfR (5:1), verlor lediglich gegen Oberhinkofen (1:4). „Wir müssen versuchen aus unseren Möglichkeiten das Optimale herauszuholen. Personell sieht es langsam wieder besser aus, da die Urlauber fast alle wieder zurück sind“, stapelt TSV-Coach Forster vor dem Heimspiel gegen den Dritten Bernhardswald (13) tief. Der Gegner gewann bisher alle drei Auswärtsspiele in Köfering (5:0), beim VfR (5:0) und in Oberhinkofen (2:0) ohne jegliches Gegentor. Bernhardswalds Pressesprecher Peter Kiewel: „Neutraubling sorgte zuletzt für das ein oder andere Ausrufezeichen! Trotzdem wollen wir natürlich die Punkte!“

Kareth II – Sulzbach Schiedsrichter: Alois Hierl. Nach zwei sieglosen Spielen in Folge konnte Kareth-Lappersdorf II (13) am Sonntag trotz eines 0:2-Rückstandes in Bernhardswald noch einen 5:2-Auswärtssieg feiern. Damit überholte Kareth den Gegner und ist wieder Zweiter. Nur eine von sechs Begegnungen verlor die BOL-Reserve bislang. Trainer Richard Warlimont: „Uns steht ein hartes Spiel bevor. Viele Spieler der Sulzbacher wie Regnat oder Helmberger kenne ich noch aus dem Jugendbereich. Gegen eine sicherlich starke Mannschaft müssen wir uns abermals strecken und unsere Leistung abrufen. Auf keinen Fall werden wir den Gast unterschätzen, denn auch er ist vorne mit dabei.“ Sulzbach (12) hatte am Wochenende spielfrei, da die Partie gegen Oberhinkofen auf den 23. September (17 Uhr) verlegt wurde. Trainer Klaus Judenmann kennt die Teams aus der Liga genau und wird sicherlich schon eine adäquate Taktik parat haben, um auch auf Kareths Höhen nicht leer auszugehen. Alle drei Heimspiele konnten bislang gewonnen werden, auswärts steht ein Sieg in Wörth (3:0) zwei Niederlagen in Sünching (1:4) und Donaustauf (1:2) gegenüber.

Am Sonntag um 15:15 Uhr spielen:

VfR Regensburg – Prüfening Schiedsrichter: Thomas Schels. Der VfR Regensburg war bis vorigen Sonntag bei 9:25 Toren nach sechs Spieltagen noch ohne jeglichen Punkt Tabellenletzter. Doch erstmals nahezu in Bestbesetzung überrollten die VfR-ler den SV Sarching mit 5:0. Abteilungsleiter Peter Jobst ist auch hinsichtlich des Heimspiels gegen Prüfening (6) zuversichtlich: „Für uns hat die Saison jetzt begonnen. Inzwischen fehlen nur noch zwei oder drei Spieler. Damit muss aber jede Mannschaft zurechtkommen. Wir wollen einen Sieg gegen Prüfening folgen lassen, um unser Ziel – Rang acht – nicht aus den Augen zu verlieren!“ Der Gast aus Prüfening tut sich noch recht schwer, sich in der Kreisliga eins zurechtzufinden. Nach drei Niederlagen zu Beginn schaffte die Mannschaft von Jürgen Voy zwei Heimsiege gegen Großberg (4:3) und Sünching (3:2). Damit war der FSV wieder im Soll, danach setzte es aber zwei Pleiten gegen Köfering (1:3) und Donaustauf (0:1). Beide Mannschaften stehen im Stadtduell unter Druck, müssen punkten

Donaustauf – Sünching Schiedsrichter: Gerald Adler. Schlecht gespielt, aber trotzdem gewonnen! So lautete das Resümee von Donaustaufs Trainer Thomas Semmelmann am Mittwoch nach dem 2:0-Sieg im Nachholspiel gegen Sarching. „Gegen Sünching hoffe ich auf eine bessere Leistung. Hoffentlich kann Vilsmeier wieder auflaufen, er fehlte uns am Mittwoch sehr. Mit ihm wären wir auch spielerisch wieder stärker. Natürlich spielen wir daheim auf Sieg!“ Fehlen werden weiterhin Amann und Keeper Höcherl. Der SV Sünching (7) sammelte beim 6:0-Heimsieg gegen Köfering nach drei Niederlagen in Folge endlich wieder etwas Selbstvertrauen. Und das kommt vor dem Auswärtsspiel beim Top-Favoriten gerade recht! Kapitän Alexander Gerl, selbst zweifacher Torschütze gegen den SSV: „Wir wollen nach der besten Saisonleistung die Euphorie mit in das Spiel gegen den klaren Favoriten aus Donaustauf nehmen. Zwar sind wir nur Außenseiter, aber geschlagen geben werden wir uns nicht so einfach!“ Fehlen werden Biebl und Jende.

Köfering – Großberg Schiedsrichter: Maximilian Fischer. Der SSV Köfering landete nach dem Zwischenhoch mit dem Remis in Sarching (5:5) und dem Sieg gegen Prüfening (3:1) bei der 0:6-Niederlage in Sünching wieder knallhart im Abstiegskampf. Als Vorletzter (4) empfängt der SSV den bisher enttäuschenden Ligafavoriten aus Großberg (11). SSV-Abteilungsleiter Peter Kaindl: „Sünching war uns in allen Belangen überlegen. Das war frustrierend anzuschauen. Wir müssen punkten!“ Khediri und Mahn sind wieder mit dabei. Hein und Zimmermann fehlen weiterhin. Der Einsatz von Kaindl ist ungewiss. Der TSV Großberg (11) beherrschte bisher jeden Gegner, aber dennoch reichte es erst zu drei Siegen (3/2/2). Der Rückstand auf den einzigen Aufstiegsplatz beträgt nun schon acht Punkte. Wie die Wochen zuvor: Es helfen nur noch Siege!

Oberhinkofen – Wiesent Schiedsrichter: Daniel Häckl. Der FC Oberhinkofen konnte am Wochenende ausspannen, da die Partie gegen Sulzbach verlegt wurde. Der FCO hinkt der Konkurrenz mit zwei Spielen hinterher, hat erst fünf Partien ausgetragen (2/2/1). Auf dem eigenen Platz gelang ein Sieg gegen den VfR (6:4). Zuletzt setzte es eine 0:2-Heimniederlage gegen Bernhardswald. Nun kommt der Tabellenführer vom SV Wiesent (19). „Die Gäste werden auf Wiedergutmachung aus sein“; weiß FC-Trainer Kyros Farahmand, denn sein Team vermasselte dem SVW am vorletzten Spieltag der letzten Saison den fast schon sicher geglaubten Aufstieg. Wiesents Trainer Frank Wild hat Respekt vor dem FC: „Oberhinkofen ist kampfstark, hat eine gute Mannschaft und mit Mak und Janker einen sehr guten Sturm. Aber natürlich fahren wir dorthin, um zu gewinnen!“ Das wird jedoch kein leichtes Unterfangen, zumal Dürrschmidt (Stauchung), Lermer (Bänderriss), Thanner (Beruf) und Rösch (Urlaub) fehlen werden.

Wörth – Sarching Schiedsrichter: Hans Mayer. Der TSV Wörth holte mit nur drei erzielten Toren immerhin schon fünf Punkte. Daheim reichte es zu einem Remis gegen Oberhinkofen und zu einem Sieg gegen Neutraubling (1:0). Das dritte Heimspiel gegen Sulzbach ging mit 0:3 verloren. Am Sonntag muss Wörth unbedingt gewinnen. Aus dem Lager der Langzeitverletzten meldete sich beim 0:4 in Wiesent Stefan Adam wieder zurück. So kann Wörth nahezu mit der Bestbesetzung aufwarten. Ein Dreier gegen den Aufsteiger aus Sarching ist Pflicht. Die Gäste verloren am Mittwoch zwar mit 0:2 in Donaustauf, aber Trainer Hartl sah die beste Saisonleistung seines Teams. „Uns fehlte nur das Glück! Zwei Mal rettete Donaustauf auf der Linie, zudem wurde uns ein klares Tor verwehrt. Ich hoffe, dass ich am Sonntag endlich wieder selbst auflaufen kann. Auch Pawellek ist wieder mit dabei. Wenn wir die Leistung vom Mittwoch wiederholen können, ist Wörth chancenlos!“