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Donnerstag 16.03.17 09:00 Uhr|Autor: Hannes Wendorff334
Auf das Duell im Mittelfeld zwischen Andy Wipperling und Steffen Hägemann können sich die Zuschauer freuen. F: Heymann

Wernigerode zu Gast in Westerhausen

Der FC Einheit Wernigerode tritt am Sonntag zum Gastspiel auf dem Wolfsberg an, erster Vergleich beider Teams in Westerhausen.

Lange kämpfte Westerhausen um den Aufstieg in die Landesliga, nachdem sich Jahr um Jahr Harzer Teams in die Landesliga verabschiedeten und etablierten (Stahl Thale 2013, Ilsenburg 2015), schaffte auch die Elf vom Wolfsberg den Sprung in die zweithöchste Spielklasse Sachsen-Anhalts, der Lohn sind die klanghaften Harz-Derby gegen den SV Stahl Thale, den FSV Grün-Weiß Ilsenburg und dem FC Einheit Wernigerode.



SV 1890 Westerhausen - FC Einheit Wernigerode (So 14:00)

Nachdem bereits beide „Grün-Weißen Teams“ ihre Gastspiele in Westerhausen absolvierten, treten am Sonntag die Hasseröder auf dem Wolfsberg an. Dabei zählt der FC Einheit zu einem der Schwergewichte der Liga und wurde von vielen Experten vor der Saison als ein Favorit auf die Meisterschaft gehandelt, doch durch die Heimschwäche - nur acht Punkte aus sieben Spielen - blieb Einheit doch etwas weiter hinter den Erwartungen zurück. Nach nur zwei Siegen aus den ersten sieben Spielen richtete sich der Blick erstmal nicht mehr nach oben. Doch zuletzt konnten die Hasseröder mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen wieder ordentlich Punkte auf das obere Tabellendrittel gutmachen.

Während Einheit Probleme hat die Punkte Zuhause einzufahren, hat Westerhausen dieses Problem in der Fremde. Auf dem Wolfsberg eine Heimmacht. Fünf Teams der Landesliga sind auf heimischen Plätzen noch ungeschlagen, auch Westerhausen als Aufsteiger. Von den neun Heimspielen gelangen dem Team von Karsten Armes sechs Siege und drei Remis, was Platz 2 der Heimtabelle beschert.

Kann Einheit die Serie brechen?

538 Tage ist diese Serie mittlerweile lang, 538 Tage ohne Heimniederlage. Den letzten „Dreier“ auf dem Wolfsberg konnte der SV Eintracht Osterwieck einfahren - im September 2015. Nun gilt es also gegen wiedererstarkte Gäste diese Serie zu verteidigen, doch dies wird kein leichtes Unterfangen, wie Westerhausens Trainer Karsten Armes im Gespräch feststellte: „Wir müssen uns gegen Einheit um etliche Prozent steigern um das kommende Heimspiel erfolgreich zu bestreiten. Gerade jetzt kommt Einheit immer besser in Tritt und es wird sehr schwer, da Einheit sicherlich auch mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auf dem Wolfsberg auftreten wird“.

Die Gäste aus Wernigerode mühten sich in der Vorwoche vor eigener Kulisse zu einem knappen 2:1-Erfolg über den abstiegsbedrohten SV Förderstedt und boten über weite Strecken nur Magerkost. „Eigentlich haben wir erst in Unterzahl angefangen, das Spiel zu kontrollieren und Fußball zu spielen. Am Ende stehen drei Punkte auf der Habenseite und dies war vor der Partie unser Ziel“, blickt Alexander Kopp, Trainer des FC Einheit, auf den letzten Spieltag zurück. Nun erwartet seine Mannschaft mit dem Liga-Neuling ein größeres Kaliber. „Westerhausen konnte zwar in der Vorwoche bei Schlusslicht Krevese nur einen Zähler holen, aber wir haben dort vor drei Wochen auch zu spüren bekommen, dass der Tabellenletzte nicht zu unterschätzen ist. Am Sonntag erwartet uns eine kampfstarke Mannschaft, die über ihre Physis zum Erfolg kommt. Wir haben spielerisch sicherlich die besseren Anlagen, müssen aber den Fight annehmen, sonst wird es für uns schwer, dort etwas mitzunehmen. Meine Jungs und ich sind aber heiß auf das Derby und wollen mit einem Sieg weiter in der Tabelle Boden gutmachen“, freut sich Kopp auf die kommende Aufgabe. Der Blick auf die Fairness-Tabelle wirft allerdings ein anderes Licht auf die Teams, denn dort steht der FC Einheit - mit 58 gelben Karten und vier Platzverweisen - auf dem vorletzten Rang, während bei Westerhausen 28 Gelbe und nur ein Platzverweis zu Buche stehen. 



Im Hinspiel trennten sich beide Kontrahenten, im ersten Pflichtspielvergleich der Vereinsgeschichte, mit 1:1. Damals konnte Einheit erst kurz vor dem Ende der Partie den Ausgleich erzielen. Christoph Braitmaier sicherte seinem Team dabei einen Punkt durch einen Kopfballtreffer, vorher hatte Ronny Borchardt die Gäste mit einem sehenswerten Treffer in Führung geschossen. Nun hofft der Trainer der Hasseröder beim zweiten Aufeinandertreffen, „dass diese Partie einen würdigen Rahmen mit großer Zuschauerresonanz erhält.“ Wovon allerdings auszugehen ist, im Schnitt begrüßt der Aufsteiger 214 zahlende Zuschauer auf dem Wolfsberg, sollte das Wetter mitspielen, kommen beide Teams sicherlich auf ihre Kosten.

Schiedsrichter: Kay Schröter (Kelbra)
 
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