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Ligavorschau

Wer landet auf den Relegationsplätzen?

Showdown um die Relegationsplätze +++ Wabern und Altenlotheim wollen nach oben +++ Gensungen/Felsberg, Lohre/Niedervorschütz und Brunslar/Wolfershausen nicht nach unten

von Florian Diehl · 23.05.2013, 11:26 Uhr · 0 Leser
F: Bernd Krommes Der FSC Gensungen/Felsberg (rot-blaues Trikot) braucht noch Punkte, um die Abstiegsrelegation zu vermeiden.
F: Bernd Krommes Der FSC Gensungen/Felsberg (rot-blaues Trikot) braucht noch Punkte, um die Abstiegsrelegation zu vermeiden.
Für viel Spannung ist auch am letzten Spieltag (Samstag, 15:30 Uhr) der Fußball-Gruppenliga Kassel 1 gesorgt. Obwohl die direkten Auf- und Absteiger bereits feststehen, kämpfen noch der TSV Altenlotheim und der TSV Wabern im Fernduell um die Aufstiegsrelegation. Die Abstiegsrelegation hingegen vermeiden wollen der FSC Gensungen/Felsberg und die SG Lohre/Niedervorschütz. Zum Zuschauen verdammt ist die SG Brunslar/Wolfershausen, die spielfrei hat.

In Altenlotheim geht es sowohl um das Thema Aufstieg als auch Abstieg. Der heimische TSV will unbedingt den zweiten Platz verteidigen, was mit einem Dreier perfekt wäre. Bei einem Remis wäre man auf Schützenhilfe des TSV Zierenberg angewiesen. Für den FSC Gensungen/Felsberg geht es noch um den direkten Klassenerhalt und gegen die Teilnahme an der Abstiegsrelegation. Altenlotheim verpasste es am Samstag gegen Rhoden, den zweiten Platz zu sichern und muss nun am Samstag bangen. Schon ein Unentschieden könnte für das Bremmer/Schomberg-Ensemble zu wenig sein. So zählt gegen Gensungen/Felsberg nur ein Sieg. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit. Mit 4:1 gewann der TSV in Felsberg. Ein Ergebnis, das sie im Altenlotheimer Lager sicher sofort unterschreiben würden. Gensungen/Felsberg hingegen liegt momentan zwei Punkte vor dem Relegationsplatz, tritt aber auswärts gegen den Tabellenzweiten an. Bei einem Sieg der SG Lohre/Niedervorschütz gegen den TSV Mengsberg wäre eine Niederlage des Herkt-Teams gleichbedeutend mit der Abstiegsrelegation. Ein Szenario, das man beim FSC lieber nicht sehen will. Die Generalprobe ging bei der 0:2-Pleite gegen Brunslar/Wolfershausen schon mal daneben. Gegen Altenlotheim kommt es wohl wieder auf das starke Innenverteidigerduo Mario Völker und Roland Zimmermann an, hinten den Laden sicher zu halten. Gelingt das, sind Punkte drin.

Der TSV Wabern hat es mit den schon abgestiegenen TSV Zierenberg zu tun. Eine vermeintlich leichte Aufgabe für die Reiherwälder. Allerdings will sich Dirk Lotzgeselle mit seiner Mannschaft ordentlich aus der Gruppenliga verabschieden. Wabern hat am vorletzten Spieltag allerdings neues Selbstvertrauen getankt und kommt mit einem 3:1-Sieg gegen Rengershausen nach Zierenberg. Für Trainer Reinhold Chorbacz ist es das letzte (reguläre) Ligaspiel als Übungsleiter der Reiherwälder. Im Sommer wird er von Christian Leck abgelöst. Torjäger Florian Korell und seine Kollegen wollen ihren scheidenden Chefcoach sicher einen gebührenden Abschied bescheren. Außerdem will man im Falle eines Altenlotheimer Ausrutschers seine "Hausaufgaben" gemacht haben. In der Hinserie gewann Wabern mit 4:2.

Die SG Lohre/Niedervorschütz liegt vor der letzten Runde auf den Relegationsplatz. Die Ausgangslage vor dem Heimspiel am Samstag gegen Mengsberg ist klar. Bei einer Niederlage und einem Remis ist die Patzer-Elf in der Relegation. Bei einem Sieg wäre der direkte Klassenerhalt perfekt, egal wie Gensungen/Felsberg spielt. Die aktuelle Form spricht jedenfalls für die Lohrschützer, die seit drei Spielen ungeschlagen sind und sich das vierte Jahr Gruppenliga sichern wollen. Der Trainerwechsel von Oliver Seifert zu Georg Patzer hat der Mannschaft nochmal einen großen Schub gegeben. Für Mengsberg geht es hingegen um nichts mehr. Frühzeitig war bereits klar, dass die Engelhainer mit Auf- und Abstieg nichts am Hut haben werden. Dennoch hat sich der Absteiger nicht hängen lassen und die Heimspiele gegen Rengershausen und Homberg gewonnen. Auswärts hingegen gab es zuletzt drei Pleiten für die Mengsberger, die sich aber nochmal reinhängen wollen, um sich versöhnlich in die Sommerpause zu verabschieden und die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen.

Meister und Verbandsliga-Aufsteiger SG Bad Wildungen/Friedrichstein verabschiedet sich mit einem Heimspiel aus der Gruppenliga. Die Schäfer-Elf erwartet am Samstag die SG Rhoden/Schmillinghausen. Für beide Teams geht es eher um Prestige und darum, sich ordentlich in die Pause zu verabschieden. Dennoch wollen weder die Kurstädter als die Rhodener das Spiel einfach so her schenken. Dennoch dürften die taktischen Vorgaben etwas lockerer sein und der Spaß im Vordergrund stehen. Die sicherlich wieder zahlreichen Zuschauer dürfen sich also auf viele Tore freuen. Zuletzt setzte es für die Wildunger gegen Körle eine 1:2-Pleite und Rhoden geht mit den Schwung des 3:3-Remis gegen Altenlotheim in das Spiel gegen den Klassenprimus und hat schon in der Hinserie beim 4:0-Sieg für viel Aufsehen gesorgt.