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Freitag 19.05.17 23:30 Uhr|Autor: RP / wiwo147
F: Günter von Ameln

Kompliziertes Spiel für die VSF Amern

Der Landesligist aus Schwalmtal empfängt in Leuth das Schlusslicht TV Kalkum-Wittlaer
Am späten Sonntagnachmittag (17 Uhr) wollen sich die VSF Amern endgültig für die kommende Saison in der Landesliga qualifizieren. Auf dem Kunstrasenplatz in Leuth erwarten die Amerner das Schlusslicht der Landesliga, den TV Kalkum-Wittlaer. Den Amernern fehlt nach jetzigem Stand - bei zwei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf den VfL Jüchen-Garzweiler, der den Relegationsplatz belegt - noch ein einziger Punkt, um ganz sicher in der Landesliga zu bleiben.

Unter Umständen haben sie aber auch schon vor Spielbeginn Klarheit. Wenn der 1. FC Viersen sein Heimspiel (15 Uhr) gegen den Jüchen-Garzweiler nicht verliert, bleiben die VSF selbst bei einer Niederlage in der Landesliga. Doch die Amerner sind weit davon entfernt, daran einen Gedanken zu verschwenden. Der Fokus liegt ausschließlich auf der eigenen Partie. Interimscoach Rainer Bruse erwartet ein kompliziertes Spiel. "Wir müssen das Spiel angehen, als ob es der Spitzenreiter wäre. Ich bin gespannt, ob wir das hinbekommen", sagt Bruse. Er hat in dieser Woche erneut viele Gespräche mit den Seinen geführt, damit die Spieler am Sonntag mit der richtigen Mischung aus Anspannung und Spielfreude auf den Platz gehen. "Es liegt an uns. Wir müssen so viel investieren wie gegen Meerbusch", meint Bruse. Meerbusch II bezwangen die VSF vor Wochenfrist 3:1.

Am Dienstag und Mittwoch trainierte die Mannschaft nun sehr intensiv. So gut, dass Bruse den Spielern für den Rest der Woche frei gab. "Wir brauchen gegen Kalkum viel Frische, im Kopf und in den Beinen. Ich erhoffe mir davon, dass die Jungs am Sonntag heiß sind, wenn sie jetzt von Donnerstag bis Samstag frei haben", erklärt der Trainer. Denn die Partie könnte, so Bruse, ein Geduldsspiel werden. Das haben die VSF beispielsweise in Gestalt von Innenverteidiger Dominik Kleinen vergangene Woche bei der Partie der Viersener gegen Kalkum-Wittlaer miterlebt. Viersen gewann sehr mühsam 2:0, die Tore fielen erst in der 72. und 90. Minute. Kalkum-Wittlaer kämpfte, und das obwohl der Abstieg seit längerem feststeht. Das Schlusslicht der Liga sammelte lediglich elf Punkte. Die einzigen beiden Siege in dieser Saison feierte das Team am ersten und am dritten Spieltag.

Zum Personal Ausfälle: Tim Rademacher (verletzt), Max Kapell, Michel Busen (beide gesperrt)

 
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