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Ligavorschau

Vorfälle noch nicht vergessen

von Kölner Stadt-Anzeiger / Hajo Pütz · 20.03.2015, 10:00 Uhr · 0 Leser
Gut vorbereitet geht Viktoria Glesch/Paffendorf (gelbes Trikot) die Partie gegen den Kaller SC an., Foto: F. Bucco
Gut vorbereitet geht Viktoria Glesch/Paffendorf (gelbes Trikot) die Partie gegen den Kaller SC an., Foto: F. Bucco

Der Tabellenführer Viktoria Glesch/Paffendorf hat beim Gastspiel in Kall noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen — Beim TSV Weiß schrillen dagegen die Alarmglocken. Im Spiel gegen den SV Eitorf müssen drei Punkte her.

Bei den Bezirksliga-Fußballern des TSV Weiß schrillen die Alarmglocken. Das Team von Trainer Conny Wieting ziert das Tabellenende. Der kommende Gegner, SV 09 Eitorf, besetzt mit einem Abstand von sechs Punkten und einem deutlich besseren Torverhältnis exakt den Tabellenplatz, der zum Ligaerhalt reichen würde. Die Differenz ist fraglos aufzuholen. Voraussetzung sind allerdings drei Punkte am Sonntag.

„Für uns ist es ein Neun-Punkte-Spiel. Meine Mannschaft hat sich in Siegburg das nötige Selbstvertrauen erarbeitet, um sich am Sonntag zu Hause gegen Eitorf mit einem Dreier zu belohnen”, versprach Wieting. „Nach dem Spiel haben wir nur noch drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Da bin ich fest von überzeugt”, machte der TSV-Trainer auf Optimismus.

Für Viktoria Glesch/Paffendorf und den Kaller SC, die direkt aufeinandertreffen, geht es jetzt erst richtig los. Beide Teams hatten am vergangenen Wochenende spielfrei. „Beim Unentschieden gegen Straß haben wir gesehen, dass wir noch viel zu arbeiten haben. Das haben wir auch, so gut es ging, getan. Darüber hinaus konnten wir einige Spiele beobachten. Wir bereiten uns auf ein körperlich robustes Kaller Team vor, das versuchen wird, den Anschluss an die Spitze zu halten. Die Vorfälle aus dem Hinspiel sind nicht vergessen. Wir haben da ungerechtfertigt zwei Rote Karten erhalten und dafür einen Elfmeter parieren können”, erinnert sich der Glescher Trainer Konrad Czarnetzki.

Beim SV SW Stotzheim hofft der Coach des VfR Bachem, Uwe Hoßdorf, punkten zu können: „In den kommenden Spielen müssen wir unbedingt punkten. Leider haben wir uns wieder einmal durch einen Platzverweis gegen den GFC Düren selbst geschwächt und fahren nun mit einem kleinen Kader nach Stotzheim.”

Wieder dabei sind Volkan Kalipci und Markus Schmitz. Dafür fehlen Kenan Atici, Dominik Thome und Sirhat Ketboga weiterhin. Beim Spitzenklub SG GFC Düren 99 ist auf dem Papier für GW Brauweiler nicht viel zu holen. Beide Teams benötigen die Punkte, um den Anschluss an die jeweilige Tabellenregion nicht abreißen zu lassen. „Wir werden uns gut vorbereiten. Die Mannschaft wird alles geben. Ob es reichen wird, wird man sehen. Düren ist eine der besten Mannschaften der Liga mit zwei Top-Stürmern und zwei guten Außenspielern. Das bedeutet für uns, dass wir ans Limit gehen müssen”, sagte der Brauweiler Spielertrainer Cüneyt Karaca.

Die Niederlage vom vergangenen Sonntag will Trainer Carsten Kerkhoff vom FC Rheinsüd Köln beim Tabellenschlusslicht TuS Schmidt korrigieren. Dafür wird es einen System- und Personalwechsel geben. „Wir werden Spieler aufstellen, die die Vorgaben umsetzen und keine Fehler wie Jugendspieler machen”, erklärte Kerkhoff.

Sebastian Neumann-Rystow, Trainer des GKSC Hürth, kehrt erst am Samstag aus seinem Urlaub zurück. Er wird von Co-Trainer Stefan Kurth vertreten. Der hatte das Team bereits exzellent auf das Derby in Brauweiler vorbereitet. So sollte es auch gegen Arnoldsweiler laufen. Änderungen im Team sind von den Trainingsleistungen abhängig.

In Arnoldsweiler bei der Reserve der Viktoria war der SV Weiden am vergangenen Wochenende chancenlos. Den verlorenen Boden will das Team von Trainer Dietmar Winands mit einem Dreier gegen den SC Alemannia Straß wieder gutmachen. „Dafür muss bei uns aber wieder ein Team auf dem Platz stehen, das direkt hellwach ist und alles abruft”, sagte Winand. Der Bedburger BV und Viktoria Frechen haben am Wochenende spielfrei.