
Schon kurz nach dem Saisonstart ist klar, dass der Wuppertaler SV wohl der Zuschauerkrösus der Oberliga Niederrhein wird. Zu den beiden Heimspielen gegen Kray und Baumberg kamen im Schnitt 2.814 Fans. Auf Rang zwei liegt Kray, das laut FuPa-Statistik jeweils 500 Anhänger besuchten. Schlusslicht ist der MSV Duisburg II mit einem Schnitt von 150.
Der WSV möchte die Verdienste seines ehemaligen Bundesliga-Torjägers Günter Pröpper würdigen. Weil der „Meister“ bereits „Ehrenspielführer“ und „Ehrenkapitän“ ist, können nun die Fans Vorschläge einreichen – bis zum 23. August 2013 an marketing@wuppertalersv.com. Die Auszeichnung soll am 5. September 2013 vor dem „Retterspiel“ gegen den 1. FC Köln erfolgen. Pröpper hatte 294 Pflichtspiele für den WSV bestritten und 182 Tore erzielt. Am 9. Juni 1979 trug er zum letzten Mal offiziell das rot-blaue Trikot.
Ohne greifbares Ergebnis ist derweil am Dienstag (20. August 2013) vor dem Wuppertaler Landgericht ein Gütetermin zu Ende gegangen, den der ehemalige Vorsitzende Klaus Mathies angestrengt hatte. Er nahm seine Klage aus formal-juristischen Gründen zunächst zurück. Hintergrund: Mathies hatte nach einem WZ-Interview zwar eine einstweilige Verfügung gegen den amtierenden Vorstandssprecher Alexander Eichner erwirkt, weil er ihm unter anderem üble Nachrede vorwirft. Mathies hätte ihn Eichner aber als Privatperson und nicht als Vertreter des WSV verklagen müssen, stellten die Richter fest. Das machte auch der Insolvenzverwalter Dr. Jörg Bornheimer klar, der zur Verhandlung erschienen war und sich für zuständig erklärte. Mathies kündigte an, eine neue Klage vorzubereiten: „Es geht nicht darum, dem WSV zu schaden, sondern um die konkrete Sache.“