
"Das ist natürlich keine schöne Situation, wenn man es nicht mehr selber in der Hand hat", klagt Vilshofens Übungsleiter Franz Huber. Durch die Niederlagen gegen Bogen (2:3) und in Landshut, ist man also auf fremde Hilfe angewiesen. "Die beiden Schlappen waren total unnötig. In beiden Spielen waren wir mit Sicherheit nicht die schlechtere Mannschaft", analysiert Huber, der sich aber mit der Situation abgefunden hat. "An den beiden letzten Spieltagen ist alles gegen uns gelaufen, vielleicht läuft es am Samstag wieder für uns."
Allerdings hat auch der FC Dingolfing noch Ambitionen die Rückkehr in die Direktaufstiegszone zu schaffen und wird sich deshalb voll ins Zeug legen. "Wir müssen unsere eigene Hausaufgaben zuerst erledigen, sprich das schwere Heimspiel gegen Dingolfing positiv gestalten, erst dann können wir auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen. Das ist uns allen bewusst", betont Vilshofens Chefanweiser, der sich nicht gerne an das Hinspiel zurückerinnert - 6:1 fertigten die BMW-Städter ihren Gast seinerzeit ab. "Wir wurden damals richtig vorgeführt und sinnen diesmal auf Revanche", sagt Huber, dessen eigene Zukunft noch nicht geklärt bin. "Ich kann noch nicht sagen, ob ich auch nächste Saison Trainer beim FC Vilshofen bin. Momentan gibt es keine Gespräche über dieses Thema, da dies derzeit absolut nebensächlich ist. Wichtig ist, dass wir den Aufstieg in die Landesliga schaffen."