Dabei gelang Stefan Gerarts die frühe Führung, der Roger Herrmann per Kopf den zweiten Treffer folgen ließ. Zuvor hatte Preußen-Schlussmann Peter Intveen noch reaktionsschnell einen Schuss von Thomas Bahr pariert. In der Gruppenphase hatten die Rothosen gleich zum Auftakt gegen den VfR noch mit 1:0 gewonnen. Beide erreichten übrigens souverän das Halbfinale, obwohl zu dem Zeitpunkt bei den Fischelnern noch längst nicht alles rund lief. Die weiteren Resultate in der Phase: 4:0 gegen FC Hellas Krefeld, 2:1 gegen den KSV Pascha Spor und 3:1 gegen TuS Gellep.
Platz drei ging etwas überraschend an den BV Union Krefeld, der nach Toren von Ingo Bavenskas und Roman Galenko den favorisierten TSV Bockum, den nicht Wenige auch ganz vorne gesehen haben, mit 2:1 schlug. Dem nutzte der Anschlusstreffer von Werner Kempkens mit dem Abpfiff nichts mehr. Im Halbfinale hatten sich die Unionisten trotz Tore von Oliver Ganz und Ingo Bavenskas den Preußen mit 2:3 beugen müssen. Für die trafen Sebastian Keussen und Michael Lurz (2).
In der Parallelbegegnung hatten die Fischelnern gegen Bockum mit 2:0 die Oberhand behalten. In einer etwas hektischen Auseinandersetzung waren da für den späteren neuen Stadtmeister Thomas Bahr, Cotrainer der Ersten (sehenswert aus der Drehung), und Dirk Himmelmann erfolgreich.
Insgesamt gesehen hatten die beiden Unparteiischen Necat Sevel (SC Viktoria Anrath) und Altmeister Herbert Küppers (SV St. Tönis) die Sache aber gut im Griff. Sehr eng ging es bei der Vorrunde in der Gruppe 1 zu. Vieles sprach da lange für einen zweiten Platz des Linner SV hinter dem TSV Bockum. Mit den Brüdern Ilhan und Ercan Uyma, Bernd Weißkopf, Mohammed El Mala und Muzaffer Kalayli, immer noch eine Bank im Bezirksligateam, hatten die Grünhemden aber auch schweres Geschütz aufgefahren.
Doch in der vorletzten Partie zwischen Union und Spielsport Krefeld hatten die Mannen um Uwe Lewitzky mit 2:1 das bessere Ende für sich. Bei einem Unentschieden wäre Linn weiter gewesen und Spielsport bei einem eigenen Erfolg.