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Dienstag 18.04.17 08:45 Uhr|Autor: Manfred Mietzon150

Erfolgsserie des VfL endet mit Niederlage in Gifhorn

Mit dem 1:2 bei MTV Gifhorn ging die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage für den VfL in der Fußball-Oberliga zu Ende. Dadurch rutschte der VfL (34 Punkte) vom sechsten auf den achten Platz und der Vorsprung auf die Abstiegsplätze schrumpfte auf sechs Zähler. Die Gifhorner sind die Gewinner der Nachholspiele über Ostern, denn schon am Samstag hatten sie 3:1 bei BW Bornreihe gewonnen. Mit 33 Punkten haben sie sich von Platz 13 auf zehn gearbeitet.



„Wir haben grauenhaft gespielt, es war wohl die schlechteste Saisonleistung“, schimpfte VfL-Trainer Dario Fossinach der Partie. Der VfL konnte mit den angebotenen Räumen nichts anfangen. Anstatt das Spiel ruhig aufzubauen, bolzten die Spieler hektisch und planlos nach vorne, was zu vielen Ballverlusten führte. Auch Gifhorn glänzte nicht spielerisch, überzeugte aber kämpferisch und war bei Standards gefährlich. So hatte Marvin Luczkiewicz nach einem weiten Einwurf in den Strafraum früh die Chance zum 1:0, sein Kopfball ging aber knapp am VfL-Tor vorbei (13.).

Das 0:1 leitete der VfL selbst ein. Kai Kaissis spielte einen Rückpass auf Philip Nauermann so hart, dass dieser den Ball nicht mehr erreichte. Timon Hallmann erlief den Ball und schob ihn an VfL-Torwart Felix Bohe vorbei (24.). „Da haben wir uns selbst ins Bein geschossen“, ärgerte sich Fossi. Der VfL spielte weiter ideenlos und kam bis zum Halbzeitpfiff zu keiner Torchance. Nach der Pause kamen die besten zehn Minuten des VfL. Durch eine gute Kombination über Simon Brüning und Pascal Steinwender kam der VfL zum Ausgleich. MTV-Keeper Tobias Krull wehrte den Schuss von Steinwender zu kurz ab, Andre Jaedtke setzte nach und stocherte den Ball ins Netz (57.).

Aber nur fünf Minuten später leistete sich die VfL-Abwehr den nächsten Patzer. Bei einem Freistoß aus 30 Metern aus dem Halbfeld stimmte die Zuordnung nicht, Hallmann sprang in den Ball und grätschte ihn mit der Schuhspitze an Bohe vorbei ins Netz (62.). „Das Gegentor war symbolisch für den Willen der Gifhorner, mit aller Macht an den Ball zu kommen. Wir hatten auch zwei derartige Aktionen. Bei uns fehlte aber der Wille, ein Tor zu schießen. Die Spieler sind da aber wie kleine Mädchen in den Ball gegangen, die sich nicht verletzen wollen“, tobte Fossi. Kurz nach dem Ausgleich hatte der VfL die Chance zum 2:1, als ein Gifhorner eine Flanke fast ins eigene Tor abfälschte.

Auch in der fast 30-minütigen Überzahl, Gifhorns Siim Tenno hatte VfL-Co-Trainer Daniel Isailovic beleidigt (64.), bekam der VfL keine Ruhe in sein Spiel. Die Gifhorner verstärkten ihre Defensive, der VfL rannte planlos an, ohne die Überzahl auszuspielen.

 
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