Der Homberger Mittelfeldspieler zog nach einer abgewehrten Cuhaci-Flanke von der Strafraumgrenze ab und traf zum 1:0 ins lange Eck. Im Anschluss blieb der VfB die bessere Mannschaft. Die beste Chance auf 2:0 zu erhöhen, hatte Chamdin Said, der jedoch alleinstehend vor dem Uedesheimer Tor vertändelte.
Nach der Pause wurden die Gastgeber dann kalt erwischt. In der 52. Minute konterte Uedesheim erfolgreich. Nach einem Querpass von der linken Seite konnte Lukasz Koziatek freistehend zum 1:1-Ausgleich einschieben. Die Gäste aus dem Neusser Süden machten nun, was im Abstiegskampf gefordert ist: Kämpfen um jeden Zentimeter. Nur sechs Minuten nach dem 1:1 traf Andrej Hildenberg zur Uedesheimer Führung. Bei seinem Distanzschuss gab VfB-Keeper Martin Hauffe kein gutes Bild ab.
Hombergs Trainer Günter Abel war nach dem Schlusspfiff angefressen: "Ich habe meine Spieler in der Halbzeit noch gewarnt, dass Uedesheim alles in die Waagschale werfen wird, um das Spiel noch zu drehen. Wir haben die Punkte sehr überheblich hergeschenkt." Vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft nach der Pause aufgetreten ist, brachte Abel mächtig auf die Palme: "Das war eine ganz grausame Halbzeit. Wir haben keinen Einsatz oder Willen gezeigt. Gottseidank dürften wir mit 47 Punkten schon gerettet sein."
VfB: Hauffe - Embers, Giorri, Dragovic, Schiek (58. Urban) - Cuhaci, Acar, Kouam Kengne, Terwiel - Said (62. Bongers), Sogolj.