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Dienstag 23.08.16 18:43 Uhr|Autor: Dirk Staubesand2.155
Mit dieser Mannschaft will der Rheydter SV den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffen / Foto: Theo Titz
"Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg in die Bezirksliga!"
Interview: Die Hauptaufgabe des Rheydter Spielertrainers René Schnitzer liegt darin, aus hervorragenden Individualisten eine kompakte Einheit zu formen
Am Sonntag startet der Rheydter SV wie schon letzte Saison mit einem Auswärtsspiel beim TuS Wickrath in die neue Kreisliga A Saison. Das Ziel ist klar definiert: in der zweiten Kreisliga A Saison soll der Wiederaufstieg in die Bezirksliga gelingen. FuPa Redakteur Dirk Staubesand sprach mit Spieler-Trainer René Schnitzler.

Sieben Wochen Saisonvorbereitung liegen hinter Euch, die beiden ersten Meisterschaftsspiele in Pokal und Meisterschaft habt ihr gewonnen. Es gibt zahlreiche Verletzte - wie zufrieden bist Du mit der Vorbereitung?

René Schnitzler Mit der Vorbereitung kann man eigentlich ganz zufrieden sein, wenn man die Ergebnisse sieht. Wenn man unser erstes Pflichtspiel, den 1:0-Pokalsieg in Hochneukirch, betrachtet, muß man feststellen, dass noch einiges an Arbeit vor uns liegt. Das ist aber auch, wie Du schon richtig erwähnt hast, der Tatsache, dass wir einige Verletzte haben, geschuldet. Während der Vorbereitungsphase haben sich sechs oder sieben Spieler verletzt. Es ist natürlich bitter, wenn gerade in der Phase, in der sich die Mannschaft einspielen soll, Spieler zwei, drei Wochen ausfallen. Das ist aber leider nicht zu beeinflußen.

In der vergangenen Saison habt Ihr doch ziemlich deutlich am Aufstieg verpaßt, obwohl der Kader in der Winterpause nochmals verstärkt wurde - wo siehst Du die Ursachen?

Schnitzler Die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit, die eine der Grundvoraussetzungen ist, wenn man aufsteigen will, ist meiner Meinung nach die Hautursache, warum wir letzendlich den Aufstieg deutlich verpasst haben. Ich habe zuletzt das Vorbereitungsspiel zwischen Giesenkirchen und Lürrip beobachtet. Dort wurde der Unterschied zwischen uns und dem Aufsteiger Giesenkirchen deutlich. Da steht eine geschlossene Einheit auf dem Platz. Das geht aber nicht innerhalb von drei Monaten, das muss sich entwickeln. Sicherlich kann man in dieser Richtung ein paar Dinge steuern, sprich Mannschaftsabend etc. Allerdings ist dies beim RSV etwas schwierig, da uns ein Vereinsheim fehlt.
Zu Beginn der Rückrunde hatten wir schon einen Rückstand von 14 Punkten, da wurde es eh schwer. Der Genickbruch war dann das Spiel gegen Giesenkirchen, in dem wir nach einer 2:0-Führung in der 89. und 90. Minute noch zwei Tore kassierten. Das 2:2 hatte allen so ein bißchen die Moral genommen.

Euer erklärtes Ziel ist der Aufstieg. Wie zuversichtlich bist Du, dieses Ziel zu erreichen?

Schnitzler Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit steigen zwei Mannschaften auf. Das hängt davon ab, wieviel Mannschaften des Fußballverbandes Niederrhein aus der Regionalliga absteigen. Es sollten nicht mehr als zwei Mannschaften sein, allerdings ist Oberhausen sehr schwach gestartet. Bei zwei Aufstiegsplätzen ist es für uns einfach ein Muss, aufzusteigen!

Was kannst Du zu den Neuzugängen sagen? Wurden die Schwachstellen mit den Neuzugängen behoben?

Schnitzler Wir haben uns diese Saison so gut verstärkt, dass es qualitativ für die Kreisliga mehr als reichen sollte. Alle Spieler, die eigentlich höher spielen könnten, müssen das diese Saison auch zeigen.

Gibt es eine Tendenz, welcher Torhüter die Nase vorne hat?

Schnitzler Das ist ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Es wird auf Nuancen an­kommen. Wir werden sehen, wer am Ende die Nase vorne hat.

Wie stark ist die Liga? Welche Mannschaften zählst Du zu Euren Hauptkonkurrenten?

Schnitzler Ich glaube, dass die Liga echt Qualität hat. Ich denke, dass es wieder fünf, sechs Mannschaften gibt, die vorne mitspielen werden. Dazu zählen außer uns sicherlich die Absteiger aus der Bezirksliga (Polizei SV, Sportfreunde Neuwerk) und die Mannschaften, die letztes Jahr oben mitgespielt haben, also Korschenbroich und Kleinenbroich sowie der SC Rheindahlen.

 
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