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Dienstag 16.05.17 18:45 Uhr|Autor: Fellbacher Zeitung / Herschmann, Hamm, Wehrle418
Bastian Csintalan (links) setzt sich mit dem TSV Schmiden durch und darf im Juni in die Saisonverlängerung. Foto: Patricia Sigerist

Fellbacher-Nachlese: Marco Fischer fordert neun Punkte

Die Nachlese aus Fellbach heute über den TV Oeffingen, den SV Fellbach und den TSV Schmiden
Das TSV-Team gewinnt auch sein sechstes Heimspiel in der Rückrunde und sichert sich den Relegationsplatz. Der Landesligist TV Oeffingen hat seine Stärke in der gewohnten Umgebung hingegen eingebüßt.

Die Fußballer des TV Oeffingen sind auf den siebten Platz zurückgefallen – in der Heimtabelle der Landesliga. Sie standen dort schon mal ganz oben, doch zuletzt konnten sie im Sami-Khedira-Stadion einfach nicht mehr gewinnen. Der 2:1-Sieg gegen den TSV Schornbach am 5. März war der letzte Erfolg auf heimischem Platz. Anschließend verlor die Mannschaft um den Trainer Haris Krak viermal nacheinander. Zuletzt am Sonntag mit 0:3 gegen den Tabellenvorletzten FC Viktoria Backnang. Die Körpersprache der Spieler um den Kapitän Manuel Lösch hat dem Coach nach der Pause überhaupt nicht gefallen. Es fehlte vermehrt der unbedingte Wille, das Ergebnis doch noch positiv zu gestalten. Haris Krak vermisst in dieser Saison einen Knipser in seinem Team, einen Offensivmann, der eben auch mal aus einer nicht so klaren Tormöglichkeit einen Treffer erzielt. Auch der Spieler des Tages fehlt in dieser Woche, da sich keiner der Akteure die Auszeichnung verdiente. Nach dem jüngsten Misserfolg stehen die Oeffinger zwar mit 41 Punkten noch immer auf dem achten Rang im Gesamtklassement der Landesliga, der Vorsprung von sieben Zählern auf den Relegationsplatz ist drei Spieltage vor dem Saisonende aber noch keine Garantie auf den Ligaverbleib.

Marco Fischer will neun Punkte

Ein 2:2-Unentschieden hat der SV Fellbach am Sonntag beim TSV Schwaikheim geholt – auch dank Timo Marx, unserem Spieler des Tages, der in der Innenverteidigung fast fehlerlos agierte und zugleich Impulse für das Spiel nach vorn setzte. In der Situation, in der sich das Team von Marco Fischer befindet, ist ein Remis aber nicht genug. „Uns bringen nur Siege und drei Punkte weiter“, sagt der Trainer. So trennen die Fellbacher vier Punkte vom ersten Nichtabstiegsplatz. Dennoch verweilt der Übungsleiter gedanklich nicht lange bei der Landesliga-Tabelle. „Egal, was die Konkurrenz macht: Ich will aus den verbleibenden drei Spielen neun Punkte, und dann sehen wir weiter.“ So lange es rechnerisch möglich ist, den Klassenverbleib direkt zu schaffen, richtet Marco Fischer seinen Blick nach oben und nach vorne. „Meine Mannschaft hat gegen die Schwaikheimer gut gespielt, das berechtigt zur Hoffnung auf ein gutes Saisonfinale, am liebsten natürlich ohne eine Verlängerung wegen der Relegation.“ Die nächste Möglichkeit, drei Punkte für den Klassenverbleib mitzunehmen, haben die Fellbacher am Sonntag, 15 Uhr, im Gastspiel bei den noch stärker abstiegsbedrohten Aramäern Heilbronn.

Kunstrasenplatz ist für den TSV Schmiden ein großer Vorteil

Als Spieler hat Matthias Paluszek den Schmidener Kunstrasenplatz gehasst. Als Trainer kann er dem dauergrünen Untergrund deutlich mehr positive Aspekte abgewinnen. Zum Beispiel, dass seine Mannschaft darauf regelmäßig gewinnt – sehr regelmäßig sogar. In der Rückrunde dieser Saison in der Kreisliga A haben die Fußballer des TSV Schmiden alle sechs Heimspiele für sich entschieden. „Der Kunstrasen ist von der alten Sorte, fast wie früher ein Hartplatz, nur ein bisschen weicher. Da wir das gewohnt sind, ist es ein großer Vorteil für uns“, sagte Matthias Paluszek. Am Sonntag gegen den KTSV Hößlinswart mussten die Gastgeber allerdings ziemlich lange auf ein Erfolgserlebnis warten, ehe Florian Jäger im Strafraum gefoult wurde und Bastian Csintalan den anschließenden Elfmeter in der 90. Spielminute ins linke untere Eck verwandelte. „Die Jungs waren sehr nervös“, sagte Matthias Paluszek. Mit dem Treffer schlug die Nervosität dann aber in große Freude um, denn bereits zwei Spieltage vor Schluss können die Schmidener nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden. So dürfen sie sich Mitte Juni am Aufstieg in die Bezirksliga versuchen. Da die Entscheidungsspiele jedoch an einem neutralen Ort ausgetragen werden, müssen sie dann auf ihren gewohnten Untergrund verzichten.

Die Heimtabelle in der Kreisliga A1 in Rems-Murr in der Übersicht

1.
TSV Schmiden
TSV Schmiden 12 10 1 1 38 : 16 22 31
2.
FSV Waiblingen
FSV Waiblingen 12 9 1 2 44 : 9 35 28
3.
KTSV Hößlinswart
KTSV Hößlinswart 13 7 4 2 27 : 15 12 25
4.
SG Weinstadt
SG Weinstadt 12 6 2 4 30 : 24 6 20
5.
SC Urbach
SC Urbach 12 6 2 4 25 : 24 1 20
6.
SSV Steinach-Reichenbach
SSV Steinach-Reichenbach 12 6 1 5 29 : 26 3 19
7.
VfR Birkmannsweiler
VfR Birkmannsweiler 12 6 1 5 24 : 21 3 19
8.
TV Weiler/Rems
TV Weiler/Rems 12 6 1 5 25 : 28 -3 19
9.
TB Beinstein
TB Beinstein 12 5 2 5 27 : 22 5 17
10.
TSV Leutenbach
TSV Leutenbach 12 4 3 5 21 : 19 2 15
11.
TV Stetten
TV Stetten 13 3 5 5 29 : 29 0 14
12.
TSV Haubersbronn
TSV Haubersbronn 12 3 2 7 17 : 30 -13 11
13.
SV Plüderhausen
SV Plüderhausen 12 3 1 8 19 : 31 -12 10
14.
ASGI Schorndorf
ASGI Schorndorf 12 0 1 11 19 : 60 -41 1
15.
SV Winnenden
SV Winnenden 0 0 0 0 0 : 0 0 0

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Tabelle
1. Öhringen (Auf) 3015 59
2. Rutesheim 3034 56
3. Grön./Satte. 3020 52
4.
Crailsheim 3020 51
5.
Schwaikheim (Auf) 3011 49
6. SpVgg 07 LB 304 47
7.
Schluchtern 3019 46
8.
Schornbach (Auf) 306 46
9.
Pflugfelden (Auf) 3011 44
10.
Oeffingen 304 44
11.
Heimerdingen 303 44
12. SV Fellbach 304 41
13. Brackenheim (Auf) 30-14 33
14.
FC Viktoria 30-35 26
15.
Aramäer HN 30-36 26
16. U`münkheim 30-66 13
ausführliche Tabelle anzeigen