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Freitag 03.03.17 12:15 Uhr|Autor: Lukas Schierlinger - Redaktion Fussball Vorort19
Fabian Hürzeler lief bereits für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft auf.

TV-Auftritt: Hürzeler über Duelle mit Pogba und seinen Abschied vom Rekordmeister

"Habe bei Bayern die Wertschätzung vermisst"
FC Pipinsried - Für ein ausführliches Interview war Fabian Hürzeler bei Dachau TV zu Gast. Der 24-jährige Spielertrainer des FC Pipinsried beleuchtet seine Zeit als Junioren-Nationalspieler und spricht über das Training unter Daniel Bierofka.

Wenn man Hürzeler nach Highlights seiner bisherigen Fußballer-Karriere fragt, kommt er sofort auf ein ganz besonderes Spiel zu sprechen. Mit der deutschen U19-Nationalmannschaft durfte der Mittelfeld-Stratege gegen Frankreich einst ein Länderspiel in Berlin vor über 30.000 Zuschauern absolvieren. Hürzelers Gegenspieler: Ein gewisser Paul Pogba. Wäre das alles nicht schon speziell genug gewesen, konnte der 24-Jährige sogar noch einen Treffer zum 2:0-Sieg beisteuern. "Das war schon ein sehr schöner Moment", denkt der Pipinsrieder Übungsleiter zurück.

Zu jener Zeit führte Hürzeler als Kapitän im Mittelfeld des FC Bayern Regie. Einigen seiner Weggefährten von damals ist der große Durchbruch gelungen. Amin Younes, Timo Horn oder Alessandro Schöpf haben sich bei etablierten Profi-Vereinen durchgesetzt. "Ich gönne es jedem einzelnen. Dadurch, dass man sich jeden Tag gesehen hat, sind in dieser Zeit wertvolle Freundschaften entstanden", hegt der gebürtige US-Amerikaner keinen Groll.

Dass Hürzeler selbst der Sprung in den Profi-Bereich nicht geglückt ist, hat mehrere Ursachen. "Ich habe mir in den entscheidenden Momenten zu viele Gedanken gemacht, war vielleicht auch zum richtigen Zeitpunkt nicht am richtigen Ort", sagt der 24-jährige heute. Rückblickend will der Mittelfeld-Stratege sich nichts vorwerfen. Er habe auch neben den Einheiten immer hart an sich gearbeitet und auf vieles verzichtet.

Seinen Abschied vom Rekordmeister hätte sich der Trainer-Novize jedoch anders vorgestellt. "Ich hätte zwar verlängern können, aber die Vertragsmodalitäten konnte ich einfach nicht akzeptieren. Da habe ich ein wenig die Wertschätzung vermisst", klingt Hürzeler doch ein wenig verbittert. 

Nach einem Jahr in der U23 unter Mehmet Scholl zog es den heute 24-Jährigen zur TSG 1899 Hoffenheim. Trotz einiger Trainingseinheiten mit dem Bundesliga-Kader wurde Pipinsrieds Spielertrainer dort nie heimisch. "Wenn man aus einer Großstadt wie München dort hin kommt, ist das schon ein ziemlicher Kulturschock. Das Umfeld muss passen, sonst kann man auch seine Leistung nicht abrufen", nennt Hürzeler Gründe.

Mit einer reinen Spieler-Karriere hat der ehemalige Junioren-Nationalspieler abgeschlossen. Lieber sucht er als amtierender Spielertrainer Anleihen bei seinen früheren Übungsleitern: "Von Mehmet Scholl habe ich gelernt, worauf als Fußballer alles achten muss. Auch das Thema Ernährung war da sehr präsent." Bei Daniel Bierofka hat mir die Leidenschaft und der absolute Siegeswille imponiert. Der hat im Trainingsspiel schon mal einen umgegrätscht, wenn es nicht so lief.“

Das komplette Interview mit Fabian Hürzeler könnt ihr hier anschauen.

 
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