Trainer Phil Wilkinson hatte sein Team sehr gut eingestellt und den Schwerpunkt auf eine sichere Abwehr gelegt. Dadurch wurde jegliche Hektik vermieden, und die Spielerinnen konnten sich in das Spiel einarbeiten. In der 12. Minute erzielte Laura Wirriger das 1:0 und sorgte mit diesem Treffer für noch mehr Ruhe und Sicherheit. Die von Freddy Hermanns trainierten Gäste drängten nun auf den Ausgleich, was der Begegnung sehr gut tat, die nun an Tempo und Klasse gewann.
Hermanns setzte seine Torjägerin Sandra Albertz erst im zweiten Durchgang ein, doch sie wurde bestens abgeschirmt. "Das hatte ich meiner Mannschaft gesagt und dafür Sorge getragen, dass sich Albertz nicht in Szene setzen konnte", sagte Wilkinson.
Zwar hatte Brüggen nun einige gute Szenen, doch meist war an der Strafraumgrenze Schluss mit den Aktionen. Die Viktoria nahm nun auch geschickt das Tempo aus dem Spiel, was die Angriffe der Gäste ins Stocken brachte. Ann Kathrin Wöhlcke krönte dann die abgeklärte Leistung des SC mit dem 2:0 in der letzten Minute der Partie.
Der SV Grefrath erfüllte seine selbst gesteckten Erwartungen und gewann beim Tabellenschlusslicht FCR Duisburg III sicher mit 4:1 (2:1). Trotzdem war Coach Holger Belting nicht zufrieden. "Schon zur Pause hätten wir ein halbes Dutzend Tore schießen müssen, doch meine Spielerinnen waren viel zu ballverliebt", sagte er.
Der krasse Außenseiter ging sogar mit 1:0 in Führung (35.), doch Amelie Kudlich (39.) und Yvonne Deinert (45.) drehten den Spieß noch um. Grefrath kontrollierte die Begegnung, konnte aber lediglich noch zwei Tore durch Deinert (5. / 85.) erzielen.
In der Landesliga bot der Linner SV in der Partie gegen Eintracht Duisburg ein starke Leistung und ertrotzte beim Tabellensechsten ein 2:2 (0:1). Nach einer Stunde stand es erwartungsgemäß 2:0 für die Gäste, und alles schien seinen Weg zu gehen. Da wachte das Team von Trainerin Tanja Hambloch plötzlich auf und kämpfte. Der Lohn war das 1:2 durch Simone Riedel (63.). Natalie Burchardt machte dann die kleine Sensation perfekt und traf in der Schlussminute zum 2:2.
Der TuS St.Hubert verkraftet die Abgänge in der Winterpause immer schlechter. Viele Verletzungen erlauben es kaum noch eine komplette Mannschaft ins Rennen zu schicken. Als Trainer Dieter Klose am Sonntag nur sieben Spielerinnen zur Verfügung hatte um nach Neuss-Weißenberg zu fahren, sagte er das Spiel ab.