
„Das war nur ein Sieg. Wir wollen jetzt eine Serie starten“, stellt Trainer Farhat Dahech unmissverständlich klar. Der erfahrene Fußballlehrer erwartet am Sonntag einen spielstarken und gut organisierten Gegner. Die Gäste dürften im Hasestadion ebenfalls mit besonders hoher Motivation auflaufen: Während die Bersenbrücker beim 5:1-Erfolg in Heeslingen einen Befreiungsschlag feierten, kassierten die Hannoveraner eine 0:5-Klatsche gegen den BV Cloppenburg. „Das Ergebnis spiegelt nicht die Realität und die Qualität der Mannschaft wider“, weiß Dahech und nimmt den HSC deswegen nicht auf die leichte Schulter.
Der 60-Jährige erwartet nicht, dass seine Mannschaftin vertrauter Umgebung „frei Bahn“ hat, sondern rechnet mit einem harten Stück Arbeit. Vor allem sei mehr Laufbereitschaft als in Heeslingen erforderlich. „Wir müssen doppelt so viel laufen wie am letzten Sonntag“, betont der Aufstiegstrainer.
Bersenbrück muss erneut auf Kapitän Marc Flottemesch verzichten, der seine Verletzung noch nicht auskuriert hat. Am Wochenende vertrat den 25-jährigen Abwehrchef Gerrit Menkhaus, der selbst zuvor lange verletzt war, doch seine Aufgabe gut machte und wieder erste Wahl für die Baustelle in der Innenverteidigung sein dürfte. „Gerrit hat große Qualitäten im gesamten Defensivbereich. Gegen Heeslingen hatten wir eine stabile Abwehr“, erkannte Dahech einen positiven Effekt der Umstellung.
In der Offensive hinterließ Routinier Emil Jula zuletzt einen guten Eindruck. Ob Nico Schwegmann dahinter wieder die Fäden zieht, ist noch offen. Der 28-jährige Spielgestalter ist gerade erst wieder ins Training eingestiegen. Ansonsten hat sich die Personalsituation entspannt – gerade zum richtigen Zeitpunkt. Schließlich kommt mit dem HSC ein Aufsteiger, der aktuell zwei Punkte weniger als der TuS auf dem Konto hat.