
Die Kontrahenten hatten mit ihren Ergebnissen der Zilles-Elf in die Karten gespielt. Unerfreulich war dagegen die nicht einkalkulierte Niederlage in Wuppertal, nach der es in der ersten Viertelstunde der Partie nicht ausgesehen hatte.
Schon in der vierten Minute gab es, nachdem Jan-Niklas Schmänk gefoult worden war, Elfmeter für Turu. Damian Kandora schoss gut, aber Cronenbergs bester Mann, Torwart Stefan Kroon, parierte. Drei weitere Torchancen für Turu folgten in kurzen Abständen. Sie alle wurden vergeben. Wesentlich effektiver waren da die Hausherren in der 22. Minute. Markus Becker spazierte durch die Turu-Abwehr, legte den Ball zu Hakan Türkmen, der zum 1:0 traf. Zehn Minuten später jubelten die Grün-Weißen wieder. Ein Eckball von Marc Bach ging an die Innenseite des langen Pfostens und sprang zum 2:0 ins Tor.
Die Freude über den Anschlusstreffer des besten Düsseldorfers, Marko Nikolic, sollte nicht lange währen. Wieder war der ansonsten gute Kandora der Unglücksrabe: Der Ball sprang ihm im Strafraum an die Hand. Nino Paland, herausragender Feldspieler der Partie, verlud Sebastian Semper per Strafstoß zum 3:1. In der zweiten Halbzeit mühte sich Turu zwar um eine Resultatsverbesserung, blieb aber bei Chancen von Samuel Heuer und Miguel Lopez-Torres glücklos.