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Sonntag 16.04.17 16:10 Uhr|Autor: Meller Kreisblatt235
Westerhausen feiert glücklichen Derbysieg
Kreisklasse: 2:1 beim TV Wellingholzhausen – WTV verschießt Elfmeter
Der TSV Westerhausen hat das Kreisklassen-Derby gegen den TV Wellingholzhausen mit 2:1 für sich entschieden. Dabei verschossen die Gastgeber einen Elfmeter und waren vor allem im ersten Durchgang die bessere Mannschaft.

In der Bewertung des Spiels waren die Trainer unterschiedlicher Meinung. „Letztendlich war es ein verdienter Sieg“, meinte WTV-Trainer Dieter Menkhaus. Sein Gegenüber Uwe Werrmeyer sah es etwas anders: „Wir schätzen uns schon als glücklicher Sieger ein. Die spielerischen Vorteile waren ganz klar bei Welling.“

Insgesamt machte der favorisierte WTV bei windigen Bedingungen von Beginn an den technisch stärkeren Eindruck, auch wenn die Gastgeber ohne einige Stammspieler, darunter Toptorjäger Marvin de Vries, antraten. Zwar gehörte die erste Torchance den Gästen aus Westerhausen, als der Schuss von Andre Wischmeier auf der Linie von Lukas Lamping geklärt wurde (3.). Dann aber übernahm Wellingholzhausen die Kontrolle. Folgerichtig fiel in der sechsten Minute die Führung für die Gastgeber. Nico Verch vollendete eine Hereingabe von Tim Hackmann zum 1:0.

Jannis Lemme hatte weitere gute Chancen, die Führung weiter auszubauen, scheiterte aber jeweils knapp (9. und 12.). Erst nach einer knappen halben Stunde fand der TSV besser ins Spiel, brachte aber kaum Torgefahr zustande. Sehenswerte Aktionen waren in dieser Phase Mangelware.

Erst kurz vor der Pause wurde es wieder hektischer. Jannis Lemme wurde im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter trat Mattis Gramke, scheiterte aber am stark parierenden TSV-Schlussmann Timo Hoffmann (45.+2). „In der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme im Umschaltspiel. Dass wir nur mit dem 0:1 in die Pause gegangen sind, war für uns schon eine gute Ausgangsposition“, sagte TSV-Trainer Werrmeyer.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offeneres Spiel. Kurz nach Wiederanpfiff entschied Schiedsrichter Marcus Köhler erneut auf Elfmeter, dieses Mal allerdings für den TSV. WTV-Keeper Michael Klocke hatte Wischmeyer im Strafraum getroffen. Marvin Kleinwechter zeigte vom Punkt keine Nerven und glich zum 1:1 aus (52.). Die nächste gute Gelegenheit hatte anschließend wieder Westerhausen, WTV-Verteidiger Jonas Stieve klärte einen Schuss von Mike Sommer auf der Linie (61.). Anschließend verflachte die Partie spielerisch, beide Teams führten aber viele leidenschaftliche Zweikämpfe.

Heller entscheidet Partie

Am Ende war es eine Einzelaktion von TSV-Spieler Stefan Heller, der sich energisch gegen mehrere Gegenspieler behauptete und mit druckvollem Flachschuss zum viel umjubelten 2:1 für den TSV Westerhausen einschoss (86.). Der WTV warf noch einmal alles nach vorne, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

„In der zweiten Halbzeit habe ich daran appelliert, dass die Jungs noch mal versuchen, sich zu konzentrieren und die Fehler abzustellen. Dann haben wir besseren Fußball gespielt und nicht mehr ganz so viel zugelassen. Im Endeffekt ist der Sieg aber sehr glücklich“, analysierte TSV-Trainer Werrmeyer. Westerhausen verkürzt den Abstand auf Wellingholzhausen durch den Derbysieg auf zwei Punkte.

WTV-Trainer Menkhaus fehlten nach Abpfiff sichtlich die Worte. „Wir haben ganz gut angefangen. Der Knackpunkt war der Elfmeter, absolut. Aber das passiert jedem mal und das darf uns normalerweise nicht umwerfen“, lautete sein Fazit. Durch die Niederlage verpasste Wellingholzhausen den Anschluss an die Tabellenspitze und hat aktuell fünf Zähler Rückstand auf den zweitplatzierten TSV Riemsloh, der schon ein Spiel mehr absolviert hat. Bei günstiger Konstellation in der Bezirksliga würde der zweite Platz zur Relegationsteilnahme berechtigen. Die würde ausgespielt, wenn kein Südverein in die Kreisliga absteigen würde. Aktuell belegt der SV Bad Laer einen Abstiegsplatz.

Aufstellung TV Wellingholzhausen: Klocke – Gramke, J. Stieve, Münchow, Lamping – Lührmann, L. Stieve – Verch, Kuhr, Hackmann (44. Ju. Lemme) – Ja. Lemme. TSV Westerhausen: Hoffmann – Kibelsky (87. Stoll), Berg, Kohpal – Kleinwechter, Heller – Meyer, Calvier, Noruschat – Wischmeier, Sommer (85. Steltenkamp).

 
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