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Sonntag 18.06.17 20:21 Uhr|Autor: KSTA-KR/Markus Brackhagen2.271
Ein weiterer herber Verlust: Der Euskirchener TSC muss Sascha Engel (l.) zum Oberligisten TuS RW Koblenz ziehen lassen.

Auch Stürmer Sascha Engel verlässt Euskirchen

Angreifer wechselt nach Koblenz – Sören Ohmert kehrt zurück
Radikaler als beim Euskirchener TSC kann ein personeller Schnitt nach Saisonende wohl kaum ausfallen. Von den Akteuren, die in der vor wenigen Tagen abgelaufenen Mittelrheinliga-Meisterschaft das Gerüst der Mannschaft bildeten, wird beim Trainingsauftakt am 9. Juli fast keiner mehr da sein. Abgesehen von Benjamin Wiedenau und Thomas Leßenich, die verletzungsbedingt bis zur Winterpause fehlten und danach sofort wieder zu festen Größen in der Startelf wurden, haben alle Leistungsträger der vergangenen Jahre den Klub verlassen.

Neben den bekannten Abgängen von Benny Hoose, Sebastian Golz, Jan Winkler, Norman Saar und Ioannis Foukis wird auch Sascha Engel vorerst nicht mehr für die Kreisstädter auflaufen. Der Angreifer, dessen Verbleib beim ETSC bereits als gesichert galt, wechselt nun doch zum Oberligisten TuS RW Koblenz. „Er ist nach seiner Zusage vor kurzem noch einmal auf uns zugekommen. Da er in Koblenz studiert und der Aufwand in Sachen Fahrerei für ihn sehr hoch ist, haben wir auf seine persönliche Situation Rücksicht genommen“, erklärt Trainer Frank Molderings, der von Engels Entscheidung selbstverständlich nicht begeistert war, aber sagt: „Die weitere Lebensplanung von Sascha ist entscheidend. Was nützt uns denn ein Spieler, der in den kommenden Monaten unzufrieden ist? Es ist alles okay, er ist immer wieder herzlich willkommen.“

Einer, der in die – recht großen – Fußstapfen des Torjägers treten soll, ist Sören Ohmert (28). Der in Euskirchen geborene und in der Jugend beim ETSC aktive Stürmer kommt ebenso vom FC Hürth wie Defensivspezialist Stefan Fiegen (24). In der Abwehr innen und auf den Außenpositionen einsetzbar ist der gleichaltrige Claas Heinze, der zuletzt beim ASC 09 Dortmund (Oberliga Westfalen) kickte und jetzt in Köln wohnt.

„Alle drei werden unser Spiel variabler machen. Nach einem anstrengenden, aber auch sehr erfolgreichen Jahr haben wir zum Saisonstart eine neue hungrige Mannschaft, die attraktiven Fußball zeigen und die Zuschauer mitnehmen möchte“, sagt Molderings.

 
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