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Ligavorschau

Trotz Abstieg – RSV Praest hat die Landesliga genossen

Der Vorletzte tritt zum Abschluss am Samstag bei Viktoria Goch an +++ Mannschaft bleibt fast komplett zusammen

von Rheinische Post / him · 08.06.2013, 08:00 Uhr · 0 Leser
Vorhang auf für den Schlussakt. Der RSV Praest läuft zum 30. und vorerst letzten Mal in seiner Vereinsgeschichte in der Fußball-Landesliga auf – die Partie bei Viktoria Goch wird bereits am Samstag um 15.30 Uhr angepfiffen.
Trainer Roland Kock sammelt damit eine völlig neue Erfahrung: "Ich bin zuvor noch nie in meiner Laufbahn als Spieler und Trainer abgestiegen. Ich war lange fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen können. Mit etwas Abstand werden wir auch diese Saison in guter Erinnerung behalten, obwohl es am Ende nicht ganz gereicht hat."

Seine Mannschaft, die sich in den meisten Spielen mit couragierten Auftritten den Respekt des Gegners verschafft hatte, möchte sich mit einer ordentlichen Vorstellung verabschieden. "Es geht zwar sportlich um nichts mehr. Doch selbstverständlich wollen wir verhindern, dass wir am letzten Spieltag vom Gegner vorgeführt werden", versichert Kock. Es spricht für den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, dass praktisch alle Spieler bleiben und in der Bezirksliga einen neuen Anlauf nehmen.

Bis auf Roman Mischel (SV Haldern), Sezgin Baran (1. FC Kleve) und Markus Gasseling (Westfalia Anholt), die frühzeitig ihren Wechsel verkündet hatten, laufen alle Akteure auch in Zukunft in Gelb und Schwarz auf. Darunter die gestandenen Leistungsträger wie Sebastian Kaul, Benedikt Derksen, Michal Szczepinski und Patrick Gottschling – mit dem RSV Praest darf in der nächsten Saison wieder gerechnet werden.

Info Der RSV Praest lädt alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins für morgigen Sonntag ab 15 Uhr zur Saisonabschlussfeier ins Volksbank-Stadion ein. Zuvor spielt ab 13 Uhr die Reserve (Kreisliga B) gegen den Hamminkelner SV II.