
Die SpVgg Illkofen stand Ende Oktober 2009 auf dem letzten Rang der Kreisklassen-Tabelle. Dann übernahm Trainer Kurt Stöhr die SpVgg und führte sie souverän zum Klassenerhalt. In seiner ersten vollen Saison belegte Stöhr Rang sechs mit 37 Punkten (10/7/9) und 41:37 Toren. FuPa sprach nun mit Trainer Kurt Stöhr.
Herr Stöhr, sind Sie mit Rang sechs im Endklassement zufrieden?
Uns fehlte die Konstanz, sonst wäre mit unserem Potenzial auch ein Platz unter den ersten Vier der Tabelle möglich gewesen. Viele Verletzungen und die damit verbundenen häufigen Umstellungen waren sicherlich nicht förderlich. Unser Saisonziel war ein einstelliger Tabellenplatz. Den haben wir frühzeitig erreicht. Mit Thomas Swigon haben wir einen Neuzugang vom TSV Neutraubling für uns gewinnen können, der gegen Sarching nach langer Verletzungspause bereits ein Kurzdebüt im SpVgg-Dress gab. Mit Max Gerlach und Benjamin Jäger rücken zwei Jugendspieler in den Seniorenbereich auf. Über weitere Neuzugänge will ich nichts sagen, solange sie nicht absolut spruchreif sind. Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein, aber nächste Saison wollen wir schon noch ein wenig weiter oben landen.
Was erwarten Sie sich für die kommende Saison?
Ich habe um ein weiteres Jahr verlängert, weil in der Mannschaft durchaus ein gewisses Potenzial vorhanden ist, das es abzurufen gilt. Unser Ziel muss es sein, nicht mehr so häufig Punkte leichtfertig herzuschenken. Auch erwarte ich von der Mannschaft konstantere Leistungen. Diese war beispielsweise in Altenthann oder gegen Mintraching unterirdisch. Die Liga wird sicherlich nicht schwächer, da beispielsweise mit Barbing eine gute Mannschaft hinzukommt. Es wird wieder einige Derbys zu bestreiten geben. Wir wollen uns besser präsentieren als zuletzt, uns ständig verbessern. Sicherlich werden wir nicht zig Neuzugänge von anderen Vereinen holen, aber die eine oder andere gezielte Verstärkung des Kaders wäre durchaus erstrebenswert.
Wer wird nächste Saison nicht mehr zur Verfügung stehen?
Eugen Theuerer beendet seine Karriere. Ebenso Torwart Helmut Plentinger, der in Kürze 51 Jahre alt wird. Er wird nur noch zur Verfügung stehen, wenn absolut Not am Mann ist. Die Nummer eins wird dann Hans König sein, der aus beruflichen Gründen aber nicht immer zur Verfügung stehen kann.
FuPa bedankt sich für das Gespräch und wünscht Ihnen und der SpVgg viel Erfolg in der neuen Saison.