
Saisonziel: Wir sind gar nicht so weit von unserem Ziel, dem achten Platz, entfernt. Ob es jedoch für die Qualifikation reicht oder nicht, weiß ja bisher noch keiner so genau.
Meisterschaftstipp: Pirkensee-Ponholz wird sich keinen weiteren Ausrutscher mehr leisten. Für Beratzhausen und Parsberg wird es nicht ganz reichen.
12. TSV Brunn
14 Punkte, 17:47 Tore
Ein schlechter Saisonstart und einige „verdummte“ Spiele und schon kannst du in dieser starken Liga um den Anschluss ans Mittelfeld kämpfen. „Natürlich sind wir mit dieser Situation nicht zufrieden, besonders gegen Teams, die wir schlagen müssten, klappt es nicht wie gehofft“, so Abteilungsleiter Harald Scheid. Der Trainer steht jedoch nicht zur Disposition. „Georg Jung ist und bleibt unser Trainer“.
Die Statistik gegen die Top-Teams der Liga schaut gar nicht so schlecht aus. „Wir sind in solchen Spielen hochkonzentriert, und ziehen uns immer respektabel aus der Affäre. Da passt eigentlich alles. Anders sieht es gegen Teams aus, die mit uns auf Augenhöhe spielen. Da hagelte es teilweise hohe Niederlagen. Das müssen wir einfach in der Rückrunde ändern“. Dies könnte, wenn die verletzten Spieler zurückkommen, auch gelingen. Im engen Kader sieht es auch nicht gut mit Verstärkungen aus. „Wir sind eine kleine Gemeinde mit vielen Spielern aus den eigenen Reihen, genau diesen Weg werden wir auch weitergehen. Was zurzeit etwas fehlt, sind Tore. Unser Angriff um Torjäger Stefan Gschössl schwächelt ein wenig. Ich bin aber zuversichtlich, dass der Knoten in der Rückrunde aufgeht.
Für die neue Saison freut sich Scheid schon auf frischen Wind im Kader. Mit Torhüter Elias Milthammer und Simon Hechtbauer rücken zwei A-Jugendliche in den Kader.
Saisonziel: Wir schielen immer noch auf den Klassenerhalt. Nach meinen Informationen rutschen nur drei Teams nach unten durch. Wir wollen die Qualifikation schaffen und uns der Herausforderung Kreisliga auch in der kommenden Saison stellen.
Meisterschaftstipp: Ich glaube immer noch Pirkensee-Ponholz wird es schaffen. Leider nicht der TSV Beratzhausen, denen würde ich es gönnen.
13. SV Zeitlarn
13 Punkte, 21:55 Tore
Nach einem guten Saisonstart findet sich der Bezirksligaabsteiger zur Winterpause auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Im Verein herrscht aber dennoch Ruhe. Abteilungsleiter Thomas Hochmuth: „Wir haben in der 1. und 2. Mannschaft fast nur junge Spieler aus den eigenen Reihen. Das ist unser Weg. Wir geben kein Geld aus, also müssen (und wollen) wir mit den eigenen Leuten arbeiten.“ Hochmuth fügt aber auch hinzu: „Ich verstehe jeden Verein, der einen Sponsor mit offenen Armen aufnimmt. Die Kosten für die Fußball-Abteilung werden immer höher. Da musst du schauen, wo du das Geld herbekommst, um eine komplette Abteilung mit Alten Herren, Jugend und 1. & 2. Mannschaft zu finanzieren.“
Trainer Hermann Bruckbauer ist beim SV unumstritten und versucht seine Spieler ständig weiter zu entwickeln. „Wir trainieren gut, was fehlt ist das Selbstvertrauen. Wir spielen gut und erarbeiten uns hochkarätige Chancen. Was fehlt sind einfach die Tore. Dadurch stehen wir in der Abwehr unter ständigem Druck, und Fehler sind vorprogrammiert. Wie es dann immer so ist, entscheidet eine Unaufmerksamkeit die Partie. Dadurch haben wir einfach zu viele Punkte verloren.“ Ab und zu ein Sieg wäre für das junge Team ein Meilenstein gewesen.
Für die Winterpause sind Verstärkungen nicht zwingend nötig. Wenn sich jedoch jemand uns anschließen will, sehr gerne. Ein Problem könnte es noch mit Stürmer Peter Meßner geben. Der Sturmführer (6 Treffer) tauchte seit dem Spiel gegen Pielenhofen nicht mehr auf. „Ich habe ihn zwei Mal auf die Bank gesetzt, vielleicht war das der Grund. Wir hatten vorher keinerlei Probleme mit dem Neuzugang.“
Saisonziel: Wir wollen den 8. Tabellenplatz nicht aus den Augen verlieren und wenn es am letzten Spieltag sein muss, auch erobern. Zudem sollen sich die jungen Spieler weiterentwickeln und auch kämpferisch soll noch eine Schippe draufgelegt werden.
Meisterschaftstipp: Ich tippe immer noch auf Pirkensee-Ponholz, beim Blick auf die Restsaison könnte es aber auch der TSV Beratzhausen schaffen.
14. TSV Eitlbrunn
7 Punkte, 14:66 Tore
Ausschlaggebend für das schlechte Abschneiden ist auch die Sturmschwäche des TSV. Der Abgang von Thomas Gröninger zum TB ASV Regenstauf hat in dieser Saison voll durchgeschlagen. Seine Tore fehlen einfach“, zieht Abteilungsleiter und Vorstand Hans Kirnberger Bilanz.
Für Hans Kirnberger ist das Überwintern am Tabellenende kein Beinbruch. „Wir haben schon mit einer schweren Saison gerechnet, dass wir jedoch abgeschlagen auf dem letzten Platz stehen, hätte ich nicht gedacht. Aber wir stehen zu Recht da, wo wir stehen“. Im Hinblick auf die Reform ist ein Abstieg für uns vielleicht gar nicht schlecht. „Wir haben eh schon vier Übermannschaften bei uns in der Gruppe. Es kommen die Teams aus der Bezirksliga noch dazu und dadurch wird das Niveau in der Kreisliga 2 noch einmal angehoben. Soweit sind wir noch nicht. Jeder Abstieg bietet die Möglichkeit zum Neuanfang. Dies wollen wir nutzen.“
Für die Restrückrunde sind zwei Neuzugänge geplant. Zudem gibt Kirnberger im Februar das Amt des Vereinsvorsitzenden auf. „Abteilungsleiter Fußball bleibe ich aber weiterhin.“
Auch die Gerüchteküche brodelt in Eitlbrunn. Immer wieder hört man von einer Fusion mit dem Nachbarn aus Steinsberg. „Ja, es gab Gespräche. Es ist aber nichts spruchreif. Wir arbeiten ja in der Jugend schon zusammen und haben uns zu Gesprächen getroffen. Aber da gibt es nichts zu berichten. Wir haben unsere Standpunkte und Meinungen ausgetauscht. Nichts anderes.“
Saisonziel: Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen und wenn es uns erwischt, mit Respekt aus der Liga verabschieden.
Meisterschaftstipp: Ich tippe auf den TSV Beratzhausen. Die Spiele gegen PiPo und Parsberg haben sie schon hinter sich, da sieht es gut aus.