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Talent Lübbe macht Erfolg des SV Bislich perfekt

Der 19-Jährige erzielt im Viertelfinale beim ungefährdeten 2:0 des Bezirksligisten gegen den Weseler SV beide Treffer.

von RP / stgi · 06.08.2015, 10:40 Uhr · 0 Leser

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Der SV Bislich zog am Mittwochabend als letztes Team ins Halbfinale der Weseler Stadtmeisterschaft ein. Der A-Ligist besiegte den Weseler SV, Aufsteiger in die Kreisliga B, verdient mit 2:0 (2:0) und trifft jetzt am Freitag, 18.45 Uhr, auf Viktoria Wesel. Am heutigen Donnerstag ist bei den von Wesel Anadolu Spor bislang gut ausgerichteten Titelkämpfen spielfrei.

Bereits nach vier Minuten sorgte Noah Lübbe für ein Raunen im gut besuchten Stadion Nord. Der Youngster aus der A-Jugend des SV Bislich ließ mit einer Körpertäuschung gleich zwei Gegenspieler stehen und schoss den Ball aus knapp 25 Metern zum 1:0 in den Winkel - ein Traumtor. Auch für das 2:0 zeichnete das Talent verantwortlich. Noah Lübbe köpfte völlig freistehend am zweiten Pfosten gegen die Laufrichtung von WSV-Keeper Marc Holzwarth ein (9.).

Keine 60 Sekunden später hätte Angelo Sicurello das 3:0 nachlegen können. Er schob den Ball jedoch an Marc Holzwarth und dem Tor vorbei. In der 24. Minute traf Sicurello zudem den Pfosten. 120 Sekunden später hatte Rückkehrer Marvin Prietzel den dritten Bislicher Treffer auf dem Fuß, wurde jedoch geblockt.

Sportlich waren die Szenen in Halbzeit eins bereits die Höhepunkte der Partie. Für die Statistik gab es in Durchgang zwei nur noch die Gelb-Rote Karte für WSV-Kicker Mirko Marschall wegen wiederholtem Foulspiels (54.). Ansonsten verwalteten die Bislicher die Führung souverän. Dem Weseler SV fehlten die Möglichkeiten, um den in die A-Liga abgestiegenen Kontrahenten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

"Es hat mich besonders gefreut, dass wir keine Torchancen für den Gegner zugelassen und hinten sicher gestanden haben", sagte der Bislicher Übungsleiter Dennis Lindemann. Angesprochen auf den gelungenen Auftritt des 19-jährigen Matchwinners Noah Lübbe meinte der Coach: "Der Junge hat eine gute Vorbereitung gemacht. Darauf kann man aufbauen."

Nicht böse auf seine Mannschaft war Bernd Pagojus, Trainer des Weseler Spielvereins. "Die Anfangsphase hat uns das Genick gebrochen. Aber der Gegner war auch insgesamt klar besser. So weit wie der SV Bislich sind wir noch nicht. Für meine Mannschaft war es vor einer guten Kulisse eine gute Erfahrung", stellte Pagojus fest.

SV Bislich:Sextro; Boland, Mansfeld, Buhners, H. Wissing (36. Kerzel), Cagatay, Lübbe, Hußmann (57. Gervas), Sicurello (53. Beenen), Ressel, Prietzel.

Weseler SV: Holzwarth (53. Hoffmann); Udin, Talay, Lantermann, Schwarz, Marschall, Weienberg (45. Erkilic), Al Mami, Schröder (50. Vila), Frugé, Rösner.