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Mittwoch 19.04.17 12:44 Uhr|Autor: Westfalia Gemen779
F: Venhuis
"Das ist Stimmungsmache gegen Westfalia Gemen"
Stellungnahme des Landeslisten
Nach dem Heimsieg der Geers-Elf gegen den SC Preußen Lengerich herrschte große Freude im WESCH-Sportpark an der Jugendburg. Mit dem 2:0-Erfolg und dem damit verbundenen drei Punkten bleibt der SV Westfalia Gemen in diesem Jahr in der Landesliga weiterhin ohne Niederlage und konnte den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. „Die Jungs spielen eine super Runde und der Sieg gegen die spielstarken Lengericher geht heute auch vollkommen in Ordnung“, so Spielertrainer Georg Geers nach der Partie gegenüber der vereinseigenen 1.927%-Redaktion.

 Die Freude über den Heimerfolg hielt aber nicht lange an, denn gegenüber dem Internet-Sportportal „heimspiel-online.de“ äußerte sich der Trainer der Lengericher Preußen derart negativ, dass die Gemener über diese Aussagen schockiert waren. Die Aussagen von Christian Hebbeler beziehen sich aber nicht auf die Leistung seiner Elf, die nur am Rande Beachtung finden, sondern sich lediglich auf die Spielweise der Gemener Westfalia bezogen. Gegenüber dem Sportportal äußerte sich Hebbeler in folgender Art und Weise: „Wie diese Mannschaft ins Spiel geht, ist höchst unsportlich. Wir wurden permanent gefoult, provoziert und Robin Surmann wurde sogar angespuckt. Das ist unglaublich. Gemen lebt von Nickeligkeiten und Provokationen. Und der Spielertrainer lebt das vor!“
 
Diese Anschuldigungen kann der Seniorenvorstand des SV Westfalia Gemen in dieser Art und Weise nicht stehen lassen. „Wir sind entsetzt, dass nach dieser Partie solche schwere Geschütze aufgefahren werden und über die Presse veröffentlicht werden“, so Abteilungsleiter Werner Alferding, der ausführte: „Nach dem Spiel ist keiner von den Verantwortlichen der Lengericher zu uns gekommen oder hat uns telefonisch kontaktiert. Den Weg über die Presse zu suchen, finden wir verkehrt. Über diesen Weg wird unser Team schlecht gemacht und auch die Leser, darunter befinden sich auch Schiedsrichter, negativ beeinflusst. Das ist Stimmungsmache!“
 
Was war in dieser Landesliga-Partie, die auf Wunsch des SC Preußen Lengerich vorverlegt wurde, passiert, dass es zu so einem Konflikt kommen konnte. Die Leitung der Partie hatte Holger Derbort, die Positionen an der Außenlinie übernahmen Niklas Helling und Björn Becker. In einer intensiv geführten Partie ging es für die Gemener um wichtige Punkte um den Klassenerhalt, während für die Preußen der Zug in Richtung Aufstieg bereits abgefahren war und diese in den letzten Wochen an die starke Vorrunde nicht anknüpfen konnten. Bereits nach fünf Minuten brachte Seyhan Eken mit einem Fallrückzieher die Gemener in Führung (5.) und zwei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Tim Bröcking auf 2:0. Rein sportlich ein hochverdienter Sieg, aber besonders die Zweikampfführung erboste die Lengericher, die permanent beim Unparteiischen dieses anmerkten. Schiedsrichter Derbort zeigte in der Begegnung insgesamt sieben gelbe Karten, davon zwei für die Gäste und fünf für die Westfalia.

Bis zur 56. Spielminute führten die Preußen in dieser Statistik sogar noch mit 2:1, ehe im Anschluss die Gemener mit vier Karten bestraft wurden, die alle in Folge von Fouls gezogen wurden. „Wir haben in dieser Partie gekämpft, um die drei Punkte an der Jugendburg zu behalten und dabei bleibt es im Fußball auch nicht aus, dass mal ein Foulspiel, welches auch von taktischer Natur sein kann, dazugehört“, so Geers nach der Partie. Dies war für die Lengericher an Härte wohl zu viel. Zu Verschweigen ist natürlich auch nicht die „Spuck-Attacke“ gegen Robin Surmann, welche beim Zurücklaufen des Westfalia-Akteurs passierte. Der Blau-Weiße spuckte aus und traf dabei Surmann, entschuldigte sich aber sofort. „Dies ist sicherlich keine schöne Aktion, aber hierbei muß man zwischen Absicht und Versehen schon deutlich unterscheiden“, so Alferding. Aber es gibt vom SV Westfalia Gemen auch drei weitere Punkte, die nicht vergessen werden dürfen. Zum Einen wurde Nico Niemeier vom Unparteiischen in der Nachspielzeit mit einer roten Karte vom Feld verwiesen, nach dem der Lengericher in Richtung der Westfalia-Bank die Gemener als „Dreckshaufen“ beleidigte und auch nach dem Platzverweis weiterhin aufregte, verbal um sich schlug und von den Mitspielern zurückgehalten werden musste. Auch die verbalen Beleidigung gegen den Gemener Spielertrainer auf dem Feld dürfen nicht verschwiegen werden, denn auch diese waren ausschließlich persönlicher Natur. Ebenso das Verhalten der Lengericher Zuschauer im Hinspiel und das Verhalten deren Auswechselbank, von denen dauernde Provokationen in Richtung Gemener Seite kamen, obwohl rein sportlich auch das Hinspiel eine klare Sache war und so sollte zunächst vor der eigenen Tür gekehrt werden, bevor über die Presse solche Äußerungen ausgesprochen werden.
 
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