Jetzt gilt es für die Elf von Trainer Gunnar Gierschner gegen zwei direkte Konkurrenten, die Oberliga-Reserve des VfL Rhede und Phönix Essen, zu bestehen und sich als bestes Relegationsteam an die Spitze zu setzen. Nur bei dieser Ausgangslage dürfen die Veerter auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen. Rhede und Essen haben ihr erstes Duell bereits ausgetragen, die Essener gewannen knapp mit 1:0.
Morgen muss der SV Veert zu Hause gegen Rhede II antreten. "Nach den guten Leistungen in den Vorwochen und dem gewonnenen Abstiegskampf-Endspiel gegen Fichte können wir optimistisch in unser Duell gegen Rhede II gehen", sagt Gierschner. "Die Moral und die Stimmung sind gut." Der Veerter Coach hat sich auch schon Gedanken über die Gäste gemacht. Co-Trainer Helmut Hetzel war vor Ort, um sich das erste Relegationsspiel anzuschauen und daraus die richtige Taktik zu entwickeln.
"Das war ein sehr laufintensives Duell. Das wird für uns keine leichte Aufgabe", sagt Gierschner, der außerdem darauf hinweist, dass es durchaus möglich sei, dass sich die Rheder Reserve mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärken könnte. "Wir schielen aber nicht auf den Gegner, sondern nur auf unser Spiel", erklärt der Veerter Trainer. Zwar wird Jörg Hegmans morgen nach wie vor fehlen, dafür können einige Langzeitverletzte, wie Kennedy Simbi, wieder auflaufen. "Wir werden alles geben, um am kommenden Mittwoch gegen Phönix Essen ein weiteres Endspiel zu haben", kündigt Gierschner an.
HINWEIS: Zum Relegationsspiel in Essen setzt der SV Veert am Mittwoch einen Bus ein, in dem auch Anhänger mitfahren können. Abfahrt ist 17.30 Uhr ab Marktplatz Veert. Interessenten melden sich bitte ab Sonntagnachmittag bei Fußballobmann Hans Schraets (Telefon: 0162-4858052).