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Donnerstag 20.04.17 14:30 Uhr|Autor: Martin Gebhard42
Mit vollem Einsatz bei der Sache: Im Spiel des SV Leiselheim(blaue Trikots) gegen den FSV Frankfurt ging es körperbetont zur Sache. Foto: Photoagenten/Christine Dirigo
Am Ende reicht es zu einem guten sechsten Platz
Erste Ausrichtung der Oster Masters für den SV Leiselheim ein voller Erfolg

WORMS. Ein kräftiger Hauch von Fußball-Bundesliga wehte mit einem teilweise ordentlichen Wind am Ostersamstag mehrere Stunden über den Wormser Rasenplatz der Werner-Goll-Sportanlage.



Auch wenn sich „nur“ die E-Jugendmannschaften namhafter, einst zum Großteil in der Ersten und Zweiten Bundesliga beheimateter Klubs beim SV Leiselheim die Ehre gaben. Die aber allesamt, bis auf den Ausrichter, Nachwuchsleistungszentren unterhalten.

Die Favoriten ließen sich denn auch nicht lumpen und machten beim U10 Ostern-Masters, ein Leistungsvergleich unter acht Mannschaften, die vorderen Plätze unter sich aus. Aber der SV Leiselheim, aktueller ungeschlagener Tabellenführer in der E-Jugend-Kreisklasse Alzey-Worms, Gruppe Süd, durfte sich schließlich immerhin über Rang sechs freuen. Im Finale besiegte der Nachwuchs des FSV Frankfurt die Stuttgarter Kickers knapp mit 1:0 Toren. Im Spiel um Platz drei behielt Bayer Uerdingen gegen FK Pirmasens ebenso knapp mit 2:1 die Oberhand.

„Es ist alles absolut fair abgelaufen“, verkündete SVL-Jugendleiter Jonni Franz, hoch erfreut via Mikrofon vor rund 100 Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden. „Die Teilnehmer haben wirklich sensationelle Spiele abgeliefert“, hatte Franz auch richtig guten Fußball gesehen.

Das Leiselheimer Team mit den neun- bis elf Jahre alten Kickern um Trainer Markus Lohmann hatte die stärkere der beiden Vierergruppen erwischt – wie sich letztlich bei den Endplatzierungen herausstellte. In ihrer ersten 20-minütigen Partie gegen Bayer Uerdingen unterlagen die Rheinhessen mit 0:2. Dann setzte es gegen den späteren Sieger aus „Mainhatten“ ein 0:5. Selbstvertrauen konnten die Leiselheimer Balltreter dann aber beim 2:0-Sieg über den ASC Dudweiler tanken. Torschützen des SVL waren Nikolay Ovcharov und Leon Ziegler.

So durften die Gastgeber als Gruppendritter im „Kleine Halbfinale“ gegen den Vierten der Parallelgruppe, FC Homburg, ran. Von Beginn an drückte der SVL mächtig auf die Tube. „Wir können es jetzt packen, wenn wir richtig wechseln“, mutmaßte der hoch engagierte Markus Lohmann an der Seitenlinie. Und in der Tat bewies der Leiselheimer Coach ein glückliches Händchen. Der eingewechselte Leon Ziegler markierte den Führungstreffer und zeichnete auch für Tor Nummer zwei und drei, zwei ebenfalls schön herausgespielte „Buden“, verantwortlich. 3:0 lautete dann auch der hoch verdiente Endstand.

„Wir spielen halt gut als Team zusammen“, resümierte der neun Jahre alte Leiselheimer Goalgetter Leon Ziegler nicht ohne Stolz. Und sein elfjähriger Teamkamerad Niklas Ullrich ergänzte: „Wir haben Respekt gezeigt, waren aber auch vor dem Turnier sehr aufgeregt.“

In der letzten der fünf Partien maßen sich die Gastgeber im Spiel um Platz fünf erneut mit dem ASC Dudweiler, einem weiteren Gegner aus dem Saarland. Auch hier legten die Jungs von Trainer Lohmann los wie die Feuerwehr. Nur die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. „Das wird dann halt bestraft“, ärgerte sich Lohmann schließlich doch ein wenig über die 0:1-Niederlage.

Aber immerhin: „Unser Turnierergebnis entspricht unseren Erwartungen. Platz ein bis drei wäre unrealistisch gewesen“, resümierte Lohmann insgesamt zufrieden. „Wichtig ist der Leistungsvergleich gegen Mannschaften mit Nachwuchsleistungszentren“, hielt er ebenso wichtige Erfahrungswerte fest. „Und alle Mannschaften hatten mit fünf Spielen über je 20 Minuten dieselbe Spielzeit.“

Geleitet wurden die drei Spiele des SVL in der K.-o.-Runde vom 13-jährigen Abenheimer Philipp Fisgus, der für den SV Normannia Pfiffligheim auch am Ball ist. Er machte seine Sache ausgezeichnet.

SV Leiselheim: Tyron Lasch; Diego Lohmann, Fabian Löwer, Maurice Ziegler, Noel Rausch, Jadon Lambert, Leon Ziegler, Niklas Ullrich, Louis Kuhlmann, Nikolay Ovcharov, Nils Krier, Noah Williams.



 
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