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Freitag 21.04.17 19:00 Uhr|Autor: SHZ / pu306
Torjubel in Lindholm: Die Frisia-Spieler wollen auch im Nordderby gegen den TSV Kropp wieder Tore bejubeln.
SV Frisia 03 Risum-Lindholm erwartet den TSV Kropp
Brisanteste Nordderby in Lindholm

Für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm stehen die Wochen der Wahrheit in der Schleswig-Holstein-Liga an. In den nächsten drei Spielen kann der Aufsteiger für eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt sorgen. Am Sonntag um 15 Uhr haben die Nordfriesen den TSV Kropp zum Nordderby im Niko-Nissen-Stadion zu Gast, am 29. April spielt Frisia beim TSV Altenholz, und am 1. Mai kommt Schlusslicht Kilia Kiel nach Lindholm.



„Das sind drei wegweisende Spiele für uns gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen. Das gibt uns die große Möglichkeit, die direkte Konkurrenz auf Distanz zu halten“, gibt sich Frisias Mannschaftsverantwortlicher Olaf Petersen optimistisch.

Außerdem ist der angestrebte und sichere Platz elf wieder in Reichweite, der PSV Neumünster liegt nur noch drei Punkte vor dem Aufsteiger aus Nordfriesland.Im Nordderby gegen Kropp sind die Vorzeichen klar. „Kropp muss gewinnen, wir wollen gewinnen. Das ist ein angenehmer Vorteil für uns, denn wir haben nicht den ganz großen Druck wie die Gäste. Für Kropp wäre eine Punkteteilung schon eine Katastrophe, die müssen volles Risiko gehen“, erwartet Petersen einen kämpferischen TSV.

Auch Kropps Mannschaftskapitän Lucas Henke hält das Derby für Richtung weisend, will von übermäßigem Druck aber nichts wissen. „Wir haben danach immer noch Möglichkeiten, die Klasse zu halten, und werden erst nach dem letzten Spieltag auf die Tabelle gucken. Wir wollen von Spiel zu Spiel denken und unsere nötigen Punkte einfahren“, sagt der 26-Jährige. „Wir müssen von der ersten Minute an dagegenhalten und hellwach sein“, fordert Henke nach den Erfahrungen beim 1:1 im Hinspiel, „als wir uns durch die körperbetonte Spielweise der Frisianer den Schneid haben abkaufen lassen“.

Seit sieben Spielen warten die Kropper auf ein Erfolgserlebnis. Zuletzt gab es sechs Niederlagen in Serie. Allein drei mal in Folge verlor der TSV mit 0:1. Da war der Ausfall des Torjäger Jörn Vogt deutlich zu spüren. „Er ist für uns ein wichtiger Bestandteil und vorne als Anspielstation nicht wegzudenken“, gibt Henke unumwunden zu. Nur ein Tor hat Kropp in den letzten sieben Partien erzielt. Und da sieht Olaf Petersen die Vorteile für seine Frisia. „Wir sind spielerisch gut drauf, wie in den letzten beiden Spiele gezeigt haben. Wir haben derzeit die effektivere Offensive, haben in jedem Spiel zwei Tore erzielt.“

Auch wenn die beiden Spiele am Osterwochenende letztlich nur einen Punkt eingebracht haben, nimmt Petersen viel Positives mit. „Das waren sehr spezielle Spiele. Die Jungs haben noch immer ein wenig Wut im Bauch.“

Am Sonnabend gegen Todesfelde wurden die Nordfriesen für ihr Fair Play mit dem 2:1 bestraft, und am Montag verhielt sich Heide in der Schlussphase nicht fair und wurde dafür mit dem 2:2 belohnt. „Da zweifelt man doch ein bisschen am Fair Play-Gedanken. Aber wir werden unsere Einstellung nicht ändern. Das war sehr unglücklich, gerade am Montag in Heide haben wir uns verschaukelt gefühlt“, beschreibt Olaf Petersen die derzeitige Gefühlslage seiner Jungs.

Es zeigt aber auch, dass die Lindholmer noch nicht so erfahren und abgebrüht sind, um solche Spiele sicher nach Hause zu bringen. „Aber das schweißt die Jungs weiter zusammen. Jetzt wollen sie erst recht gegen Kropp gewinnen“, hofft Petersen auf ein erfolgreiches Nordderby vor großer Kulisse. „Wir wissen, was wir können. Alle sind fit und gut drauf und wollen die Ungerechtigkeiten vom Osterwochenende unbedingt wett machen“, so Olaf Petersen.
 
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