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Donnerstag 12.01.17 14:30 Uhr|Autor: Alexander Roloff2.094
Bad Abbachs Sportlicher Leiter Dietmar Beyer und Coach Stefan Wagner (rechts) wollen die Entwicklung der Mannschaft weiter vorantreiben. Foto: Roloff/Archiv
Stefan Wagner packt zwei Jahre drauf
Bad Abbachs Coach lehnt ein Angebot aus der Bayernliga ab und verlängert bis 2019 +++ Das Vertrauen vom TSV gab den Ausschlag

Fußball-Landesligist TSV Bad Abbach hat die Weichen für eine kontinuierliche Entwicklung gestellt. Coach Stefan Wagner verlängert den im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre. Ebenso haben alle Spieler aus dem aktuellen Landesligakader ihren Verbleib für die kommende Saison zugesagt. Nicht mehr zur Verfügung stehen Stefan Schmidl (SC Regensburg), Feyyaz Balaban (FC Kelheim) und Daniel Zollner (Ziel unbekannt), die den Verein verlassen haben. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Zukunft von Cotrainer Florian Dieterle, der aus beruflichen Gründen kürzer treten könnte.



Sportlicher Leiter Dietmar Beyer verkündete stolz, dass der bis Sommer befristete Vertrag mich Coach Wagner gleich um zwei Jahre verlängert werden konnte. „Wir sind froh, dass wir die nächsten beiden Jahre mit Stefan planen können. Diese Vertragsverlängerung drückt das gegenseitige Vertrauensverhältnis, das zwischen Verein und Trainer entstanden ist, aus.“ Darüber hinaus sei man sehr zufrieden mit Wagners Arbeit. „Er hat die Mannschaft technisch und taktisch weiter entwickelt. Seine Handschrift ist deutlich erkennbar.“ Sein guter Ruf innerhalb des Mannschaftskreises lasse sich auch daran ablesen, dass die Spieler bereits frühzeitig ihren Verbleib für die kommende Saison zugesagt haben.



Ein verführerischer Lockruf

Für Wagner gab nicht zuletzt das generelle „Ja-Wort“ der Mannschaft für eine gemeinsame Zukunft den Ruck zur Vertragsverlängerung. „Das war ein gutes Zeichen. Es spricht dafür, dass wir an einem Strang ziehen und unseren Weg gemeinsam fortsetzen wollen.“ Immerhin sei Wagner ein „reizvolles Angebot“ aus der Bayernliga vorgelegen. „Ich musste schon ein bisschen überlegen“, sagt der 48-Jährige. Vom Blick auf den Geldbeutel ließ er sich bei der Entscheidungsfindung nicht beeinflussen.

„Finanziell hätte ich eigentlich etwas anderes machen müssen, allerdings wäre der Wechsel zu einem höherklassigen Verein mit einer gewissen Fahrerei verbunden gewesen. Zudem bin ich für meine längerfristige Zusammenarbeit mit Vereinen bekannt und schließlich wohne ich in Bad Abbach und fühle mich in diesem Umfeld wohl. Die Verantwortlichen um Markus Härtl, Manfred Birnbeck und Dietmar Beyer bringen mir großes Vertrauen entgegen und ich möchte ihnen dieses zurückzahlen. Hier ist eine richtige Einheit aus Verantwortlichen und Spielern zusammengewachsen. Wir können entspannt in die Zukunft blicken.“ Der gelassenen Blick voraus beziehe sich sowohl auf die sportliche Entwicklung als auch auf die künftige Ausrichtung des Kaders. „Heuer sind wir auf dem besten Wege, den angestrebten einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Auch wenn wir Tuchfühlung zu Platz zwei haben, verlieren wir unser Ziel nicht aus dem Auge und wollen ein ruhiges Jahr fern von den Abstiegsrängen verbringen. In der kommenden Spielzeit wird es erneut ein gesundes Ziel für den Verein sein, einen einstelligen Tabellenplatz anzupeilen. Natürlich bin ich erfolgshungrig und möchte gerne ein Stück zulegen. Aber eines ist klar: Egal was passiert, die Landesliga wird wieder brutal stark besetzt sein!“


Feinschliff für den Kader

Der großen Konkurrenz in der neuen Spielzeit können die Abbacher mit dem aktuellen Landesligakader begegnen. Im Sommer sollen „zwei oder drei Verstärkungen“ dem TSV einen weiteren Feinschliff verleihen. Dass der Kader mit 16 Mann bis zur Sommerpause knapp bemessen ist, sei laut Sportlicher Leiter Beyer nicht von der Hand zu weisen. „Wir sind aktuell durchaus auf der Suche nach einer Verstärkung. Allerdings sind Spieler, die uns weiterbringen, momentan nur schwer zu bekommen.“ Für die Restsaison sieht Beyer die Truppe dennoch gerüstet: „Wir haben mit 34 Punkten und Rang sechs eine hervorragende Ausgangsposition. Sollten wir das Nachholspiel in Etzenricht gewinnen, rücken wir auf Platz zwei vor. Wir wollen voll angreifen, allerdings zeigt uns die Erfahrung, dass wir auch Obacht geben müssen.“

 
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