Der 38-Jährige feiert dabei ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein: Bis zu Beginn dieser Saison coachte Stadler nämlich sechs Jahre lang den Landesligisten SV Etzenricht. Dabei war er mit dem SVE gleich im ersten Jahr als Meister aus der Bezirksoberliga Oberpfalz in die Landesliga aufgestiegen, wo er fünf Spielzeiten erfolgreich arbeitete. „Der Abschied aus Etzenricht fiel mir natürlich schwer. Aber ich freue mich auf die neue Aufgabe bei der SpVgg“, sagte Stadler Ende letzten Jahres bei seiner Trainervorstellung in Weiden.
Die Testpartie am Samstag ist für den Trainer der Schwarz-Blauen „kein besonderes Spiel“. „Wir befinden uns in der Vorbereitung. Bei einem Punktspiel wäre das sicherlich anders“, gibt Stadler zu. Ihm sei es viel wichtiger, an die zuletzt gezeigte Leistung beim 2:5 beim Regionalligisten 1. FC Nürnberg II anzuknüpfen: „Wir haben dort in den ersten 45 Minuten schon gute Ansätze gezeigt und in den zweiten noch einen drauf gesetzt. Da waren wir sogar stärker als die Nürnberger und sind ein hohes Tempo mit guten Kombinationen gegangen. Darauf lässt sich aufbauen, eine gute Basis. Und wenn wir noch die Defizite in der Verteidigung abstellen, dann bin vollauf zufrieden“, so dazu Stadler.
Seine Mannschaft konnte, wie viele andere Teams zu dieser Jahreszeit, aufgrund der Witterungsbedingungen zuletzt nur eingeschränkt trainieren. Man habe nur wenig mit dem Ball arbeiten können, dafür aber etliche läuferische Einheiten absolviert. Einen großen Fortschritt, so Stader, habe dabei der lange verletzte Ralf Egeter gemacht, der gegen den SVE eventuell sogar in der Startformation stehen wird. „Ich werde sicherlich alle zur Verfügung stehenden 15 Akteure zum Einsatz bringen. Denn ich will wissen, wo die einzelnen bzw. wo wir als Team derzeit stehen, und ob wir uns spielerisch weiterentwickelt haben“, erklärt Stadler.
Der SV Etzenricht konnte im Gegensatz zur SpVgg am letzten Wochenende sein Testspiel gegen den Bezirksoberligisten TSV Detag Wernberg bestreiten. Die Truppe von Coach Reinhard Marschke, zu der in der Winterpause die beiden ehemaligen Spieler Bastian Sasse und Dominik Heimler stießen, setzte sich dabeui mit 4:3 durch. Die Treffer für den SVE markierten dabei Benjamin Werner (2), Stephan Herrmann und Lucas Weiß. „Der SVE hat eine läuferisch und körperlich ganz starke Mannschaft, gegen die wir erst einmal dagegenhalten müssen“, weiß SpVgg-Trainer Stadler.
Er muss gegen Etzenricht allerdings auf die angeschlagenen Chousein Chousein und Florian Most sowie auf den Langzeitverletzen Timo Hirmer verzichten. Ebenso steht aus privaten Gründen ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Marlon Müller.



