
13 Bayernligaspiele wird der TSV Großbardorf noch unter der Leitung von Wolfgang Schmitt absolvieren. Dann soll nach eigenem Bekunden aus beruflichen Gründen Schluss sein. Der 44-Jährige erklärt nach dann zwei gespielten Saisons seinen Rücktritt vom Trainerposten bei den Unterfranken. Nun kann sich der Verein frühzeitig um eine Nachfolgelösung bemühen.
"Am Saisonende ist Schluss. Mein Rücktritt erfolgt rein aus zeitlichen Gründen", erklärt Schmitt gegenüber FuPa. Berufliche Verpflichtungen setzen Großbardorfs Trainer Wolfgang Schmitt einen Schlussstrich beim unterfränkischen Bayernligisten. Dies gab der Trainer am heutigen Freitag nach einem Gespräch mit der Vorstandschaft des TSV bekannt. "Die Bayernliga ist einfach zu zeitaufwändig für mich. Ich wollte den Verein frühzeitig darüber informieren, so dass schnell eine Nachfolgelösung gefunden werden kann."
Bereits im Herbst 2009 bat Schmitt dem TSV Großbardorf nach einer acht Spiele andauernden Niederlagenserie seinen Rücktritt an. Damals stimmte der Verein nicht zu. Am vorletzten Spieltag gelang der Klassenerhalt in Bayerns Eliteliga. Diesmal soll die Trennung nun endgültig vollzogen werden. Nachdem der TSV unter Wolfgang Schmitt die Herbstmeisterschaft in der Bayernliga geholt hatte, ging der Start in die laufende Rückrunde in die Hose. Der TSV verbuchte in den vergangenen sechs Spielen nur einen einzigen Punkt, befindet sich aber auf Rang sieben außerhalb jeglicher Abstiegsgefahr. "Der TSV bedauert den Rücktritt sehr, da mit Wolfgang Schmitt eine Identifikationsfigur den Verein verlässt und er die erfolgreiche Arbeit nicht weiterführt", gibt der TSV per Pressemitteilung bekannt.
Am 27. Januar bittet Trainer Schmitt seine Mannen ein letztes Mal zum Trainingsauftakt für die Frühjahrsrunde. Dann soll auch wieder der Hoffnungsträger, Torjäger und Publikumsliebling in Personalunion mit von der Partie sein: Sebastian "Sebbo" Knüttel. "Sebbo steigt nach der Winterpause wieder voll in Mannschaftstraining ein. Ich hoffe, dass er schnell den Anschluss ans Teams schaffen kann", spekuliert Trainer Schmitt.